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	<title>Samaria Wicki, Autor bei Hundeschule Wickis starke Pfotenteams</title>
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	<description>Hundeschule Engen, Hundetraining Engen, Hundeschule Konstanz, Hundeschule Singen, Hundeschule Schaffhausen, Hundeschule Radolfzell, Hundecoaching, Trainieren statt Dominieren, Gewaltfreies Hundetraining, Positives Hundetraining</description>
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	<title>Samaria Wicki, Autor bei Hundeschule Wickis starke Pfotenteams</title>
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		<title>Hat mein Hund ADHS?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 12:36:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema „ADHS beim Hund“ sorgt zunehmend für Aufmerksamkeit und Verunsicherung. In sozialen Medien, Blogs und teilweise auch in Fachartikeln [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Thema „ADHS beim Hund“ sorgt zunehmend für Aufmerksamkeit und Verunsicherung. In sozialen Medien, Blogs und teilweise auch in Fachartikeln wird immer häufiger davon gesprochen, dass Hunde an einer Form von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung leiden könnten. Dabei verschwimmen jedoch oft die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Forschung, Interpretation und vorschneller Zuschreibung. Um das Thema sinnvoll einzuordnen, ist ein differenzierter Blick notwendig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fehlende Diagnostik und aktuelle Forschung</h3>



<p>Zunächst ist wichtig festzuhalten, dass es keine anerkannte Diagnose ADHS beim Hund gibt. Anders als beim Menschen existieren weder verbindliche Diagnosekriterien noch validierte Testverfahren oder medizinische Leitlinien. Die aktuelle Forschung beschäftigt sich lediglich mit ADHS-ähnlichen Verhaltensmustern. In einer neueren Studie wurde dazu ein Fragebogen entwickelt, der Verhaltensweisen wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und erhöhte Aktivität erfasst [<a href="https://www.nature.com/articles/s41598-025-09988-8">Development of a human analogue ADHD diagnostic system for family dogs</a>]. Ergänzt wurde dieser um einen sogenannten Funktionsteil, der abfragt, ob das Verhalten den Hund tatsächlich in seinem Alltag beeinträchtigt. Das Ergebnis ist jedoch ausdrücklich keine Diagnose, sondern lediglich eine Risikoeinschätzung im Rahmen eines Forschungsansatzes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Normale Entwicklung oder ADHS?</h3>



<p>Ein zentrales Problem besteht darin, dass viele der abgefragten Verhaltensweisen bei Hunden sehr unspezifisch sind. Unruhe, Impulsivität oder geringe Konzentrationsfähigkeit können zahlreiche Ursachen haben. Besonders bei jungen Hunden gehören diese Merkmale zur normalen Entwicklung. Junghunde sind neurologisch noch nicht ausgereift, reagieren stark auf Reize und verfügen nur über eine begrenzte Impulskontrolle. Wird dieses Verhalten vorschnell pathologisiert, besteht die Gefahr, normales Hundeverhalten als Störung zu interpretieren. In der erwähnten Studie wurden Hunde ab 10 Monaten zugelassen. Also auch Hunde, die gerade erst in ihre Junghundeentwicklung eingetreten sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausschluss von anderen Ursachen für das Verhalten fehlt</h3>



<p>Hinzu kommt, dass in den bisherigen Studien entscheidende Faktoren kaum berücksichtigt werden. Körperliche Ursachen wie Schmerzen, orthopädische Probleme, Magen-Darm-Erkrankungen oder hormonelle Dysbalancen wurden häufig nicht systematisch ausgeschlossen. Dabei ist bekannt, dass Schmerzen und chronisches Unwohlsein bei Hunden sehr häufig zu Unruhe, Reizbarkeit und verminderter Konzentrationsfähigkeit führen. Auch Trainingsmethoden, Umweltstress, mangelnde Ruhe, Überforderung oder aversive Einwirkungen können Verhaltensweisen erzeugen, die auf den ersten Blick an ADHS erinnern.</p>



<p>Ein weiterer kritischer Punkt ist die Übertragung menschlicher Diagnosemodelle auf den Hund. ADHS ist eine komplexe neurobiologische Störung mit klar definierten Kriterien im humanmedizinischen Kontext. Diese lassen sich nicht ohne Weiteres auf eine andere Spezies übertragen. Hunde unterscheiden sich nicht nur neurologisch, sondern auch in ihrer Art, Verhalten zu zeigen, Stress zu verarbeiten und mit ihrer Umwelt zu interagieren. Was beim Menschen als Aufmerksamkeitsproblem gilt, kann beim Hund eine völlig andere Bedeutung haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Label und Stigmatisierung</h3>



<p>Besonders problematisch wird es, wenn der Begriff „ADHS“ zu einem Etikett wird, das Ursachen überdeckt. Statt genau hinzuschauen, besteht die Gefahr, Verhalten vorschnell als neurologisch bedingt zu erklären. Damit geraten wichtige Fragen aus dem Fokus: Ist der Hund gesundheitlich abgeklärt? Ist das Trainingsniveau altersgerecht? Bekommt der Hund ausreichend Ruhe und Sicherheit? Passt die Erwartungshaltung des Menschen zum individuellen Hund? Erst wenn all diese Aspekte sorgfältig geprüft wurden, könnte überhaupt darüber nachgedacht werden, ob eine neurobiologische Besonderheit vorliegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ADHS gibt es, wir wissen nur noch zu wenig</h3>



<p>Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Hunde gleich sind oder dass neurodivergente Ausprägungen ausgeschlossen werden müssen. Es ist durchaus denkbar, dass es Hunde gibt, deren Nervensystem anders arbeitet, die Reize intensiver wahrnehmen oder sich schwerer regulieren können. Die Forschung steht hier allerdings noch ganz am Anfang. Aktuell fehlen valide Instrumente, um solche Unterschiede zuverlässig zu erfassen und von Umwelt- oder Gesundheitsfaktoren abzugrenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das kannst du tun</h3>



<p>Entscheidend ist daher eine Verschiebung des Fokus: Weg von der Frage, ob ein Hund „ADHS hat“, hin zur Frage, ob und woran der Hund leidet. Nicht die Diagnose ist relevant, sondern der individuelle Unterstützungsbedarf. Ein Hund, der dauerhaft übererregt ist, Schwierigkeiten mit Impulskontrolle hat oder nicht zur Ruhe findet, braucht in erster Linie eine gründliche medizinische Abklärung, ein angepasstes Trainings- und Alltagsmanagement sowie eine Umgebung, die Sicherheit und Vorhersagbarkeit bietet.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „ADHS beim Hund“ derzeit kein medizinischer Befund, sondern ein Forschungs- und Diskussionsfeld ist. Die Gefahr besteht weniger darin, dass über Neurodivergenz gesprochen wird, sondern darin, komplexes Verhalten vorschnell zu vereinfachen. Eine verantwortungsvolle Betrachtung erfordert Fachwissen, Differenzierung und die Bereitschaft, Verhalten nicht zu etikettieren, sondern zu verstehen.</p>



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		<title>Hilfe! Mein Hund vertreidigt Ressourcen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 12:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erwachsener Hund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ressourcenverteidigung beim Hund ist ein Verhalten, das viele Hundehalter verunsichert und häufig missverstanden wird. Dabei handelt es sich keineswegs um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ressourcenverteidigung beim Hund ist ein Verhalten, das viele Hundehalter verunsichert und häufig missverstanden wird. Dabei handelt es sich keineswegs um „Dominanz“ oder Ungehorsam, sondern um ein ganz natürliches, evolutionär verankertes Verhalten. Hunde verteidigen Dinge, die für sie einen hohen Wert haben – dazu zählen Futter, Kauartikel, Spielzeug, Schlafplätze oder auch soziale Ressourcen wie Bezugspersonen. In der Natur sichert die Verteidigung von Ressourcen das Überleben. Problematisch wird sie erst dann, wenn sie im Zusammenleben mit dem Menschen zu Konflikten oder gar zu Gefahrensituationen führt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">So zeigt sich Ressourcenverteidigung</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Ressourcenverteidigung kann sich sehr unterschiedlich äußern. Manche Hunde erstarren, wenn man sich ihrem Napf nähert, andere knurren, schnappen oder beißen. Wieder andere zeigen subtile Signale wie Abwenden des Kopfes, Anspannen der Muskulatur oder das Abschirmen des Gegenstands mit dem Körper. Diese frühen Warnzeichen werden häufig übersehen oder ignoriert. Wird der Hund dennoch bedrängt, bleibt ihm aus seiner Sicht oft nur eine Eskalation, um seine Grenze deutlich zu machen. Wichtig ist daher, Ressourcenverteidigung nicht nur am offensichtlichen Knurren oder Beißen festzumachen, sondern auch die leisen Vorstufen ernst zu nehmen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
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</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ursachen von Ressourcenverteidigung</h3>



<p>Die Ursachen für Ressourcenverteidigung sind vielfältig. Genetische Veranlagung spielt ebenso eine Rolle wie Lernerfahrungen. Hunde, die in ihrer frühen Entwicklung Konkurrenz um Futter oder Aufmerksamkeit erlebt haben, entwickeln häufiger ein ausgeprägtes Verteidigungsverhalten. Auch unbewusste menschliche Fehler tragen dazu bei. Wer seinem Hund regelmäßig Dinge wegnimmt, ihn beim Fressen stört oder Knurren bestraft, verstärkt oft ungewollt die Unsicherheit des Hundes. Der Hund lernt dann nicht, dass der Mensch ungefährlich ist, sondern dass er seine Ressourcen schneller und intensiver verteidigen muss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Umgang und Prävention</h3>



<p>Ein zentraler Punkt im Umgang mit Ressourcenverteidigung ist das Verständnis für die emotionale Lage des Hundes. Hinter dem Verhalten steht fast immer Angst vor Verlust. Der Hund rechnet damit, dass ihm etwas Wichtiges weggenommen wird, und versucht, dies zu verhindern. Ziel eines sinnvollen Trainings kann daher nicht sein, das Verteidigungsverhalten zu „unterdrücken“, sondern dem Hund Sicherheit zu vermitteln. Er soll lernen, dass die Annäherung des Menschen keinen Verlust bedeutet, sondern im besten Fall sogar einen Gewinn.</p>



<p>Prävention spielt eine entscheidende Rolle. Schon im Welpenalter kann man durch einen respektvollen Umgang viel erreichen. Dazu gehört, den Hund beim Fressen nicht grundlos zu stören und ihm beizubringen, dass menschliche Nähe positive Konsequenzen hat, etwa durch das zusätzliche Hinzufügen besonders schmackhafter Futterbestandteile. Auch Tauschgeschäfte sind ein wichtiges Instrument: Der Hund gibt freiwillig einen Gegenstand ab und erhält im Gegenzug etwas Gleichwertiges oder Besseres. So entsteht Vertrauen statt Verteidigungsdruck.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hilfe! Mein Hund verteidigt Ressourcen!</h3>



<p>Ist Ressourcenverteidigung bereits ausgeprägt, sollte das Training strukturiert und kleinschrittig erfolgen. Zwang, körperliche Strafen oder das absichtliche Provozieren des Hundes verschärfen das Problem meist erheblich. Stattdessen arbeitet man mit Distanz, klaren Abläufen und positiver Verstärkung. In vielen Fällen ist es sinnvoll, einen qualifizierten Hundetrainer oder eine verhaltenstherapeutisch arbeitende Fachperson hinzuzuziehen, insbesondere wenn der Hund bereits aggressives Verhalten gezeigt hat. Sicherheit für alle Beteiligten hat immer oberste Priorität.</p>



<p>Ressourcenverteidigung ist kein Zeichen eines „schlechten“ Hundes, sondern Ausdruck eines inneren Konflikts. Wer bereit ist, das Verhalten aus der Perspektive des Hundes zu betrachten, kann viel Druck aus der Situation nehmen. Mit Geduld, Fachwissen und einem respektvollen Umgang lassen sich in den meisten Fällen deutliche Verbesserungen erzielen. Am Ende steht idealerweise ein Hund, der seinem Menschen vertraut – und ein Mensch, der die Bedürfnisse und Grenzen seines Hundes ernst nimmt.</p>
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		<title>Rezension &#8211; &#8222;Black Dog&#8220;</title>
		<link>https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/rezension-black-dog/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 12:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erwachsener Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesenior]]></category>
		<category><![CDATA[Junghund]]></category>
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		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch "Black Dog" behandelt diverse psychische Erkrankungen von Hunden. Behandelt werden dabei Themen wie Esstörungen, Angststörungen, Generalisierte Angststörung, Zwangsstörungen, ADHS, PTBS, Asperger, Autismus, Depressionen und Trauer. Als definitorische Grundlage für die psychischen Erkrankungen wird das ICD-10 (International Statistical Classification of Dideases and Related Health Problems) und das DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) verwendet. Insgesamt ist dieser Bereich noch unerschlossen. Es gibt keine Bücher dazu. Wird "Black Dog" seinem Anspruch gerecht?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/rezension-black-dog/">Rezension &#8211; &#8222;Black Dog&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de">Hundeschule Wickis starke Pfotenteams</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p><strong>Autorin:</strong> Dr. Sandra Foltin<br><strong>Qualifikationen:</strong> </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dr. rer. nat. Biologie, Universität Essen</li>



<li>Attorney-at-law, Jurisdoctor, Universitiy of Baltimore</li>



<li>Bachelor of Art Psychology &amp; German literatur, Towson University</li>
</ul>



<p><strong>Titel:</strong> Black Dog &#8211; Depressionen und andere psychische Erkrankungen beim Hund</p>



<p><strong>Verlag:</strong> Kynos, 168 Seiten</p>



<p><strong>Publikationsdatum:</strong> 29.08.2023</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt &#8222;Black Dog&#8220;</h2>



<p>Das Buch &#8222;Black Dog&#8220; behandelt diverse psychische Erkrankungen von Hunden. Behandelt werden dabei Themen wie Esstörungen, Angststörungen, Generalisierte Angststörung, Zwangsstörungen, ADHS, PTBS, Asperger (hier aufgezählt, da dies die Autorin als Kapitel nutzt, mir ist bewusst, dass Asperger keine eigenständige Diagnose mehr darstellt und welche historische Problematik dahinter steckt), Autismus, Depressionen und Trauer. Als definitorische Grundlage für die psychischen Erkrankungen wird das ICD-10 (International Statistical Classification of Dideases and Related Health Problems) und das DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) verwendet [S. 14f.]. Als Grundlage werden also die diagnostischen Richtlinien aus der Humanmedizin genutzt, die mittlerweile veraltet sind, da ICD-11 als Grundlage seit 2022 verfügbar ist [1]. Sie geht damit davon aus, dass Menschen und Hunde psychisch so ähnlich sind, dass eine Adaption möglich ist: &#8222;Die Tatasche, dass diese Medikamente [Psychopharmaka] bei Hunden wirken, spricht für gemeinsame biologische Mechanismen der Stimmungsregulation.&#8220; [S. 14].</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fehlende Diagnostik</h2>



<p>Wenn wir über die Übertragbarkeit von Humanmedizin auf Hunde reden, müssen wir unbedingt auch über Unterschiede reden. In der Humanmedizin ist es für die Diagnose einer psychischen Erkrankung üblich, eine Person zu konsultieren, die im Idealfall auf die vermutete Erkrankung auch spezialisiert ist. Das sind Menschen, die viele Jahre Grundstudium und Zusatzausbildungen hinter sich haben und die dadurch eine breite Expertise erlangt haben [2]. Solche Experten gibt es für Hunde nicht. Es gibt zwar Verhaltenstierärzt*innen, das sind Tierärtz*innen mit einer Zusatzausbildung im Bereich Hund und Hundeverhalten, die über den Gehirnstoffwechsel und die Bedürfnisse von Hunden Bescheid wissen [3]. Diese sind jedoch in der Dimension nicht annähernd mit Psychotherapeut*innen und Psycholog*innen im Humanbereich vergleichbar. Das bedeutet, dass eine Übertragbarkeit der Humanmedizin auf den Hund zwar mögich ist, dass jedoch in vielen Bereichen Spezialist*innen fehlen, die sich explizit mit psychischen Erkrankungen und deren Übertragbarkeit auf Hunde befassen.</p>



<p>Denn ohne Fachpersonal, das umfangreich dafür ausgebildet ist, eine Diagnose für Hunde stellen zu können, ist jede durch Laien gestellte Diagnose genau das: Eine durch Laien gestellte Diagnose. Für eine umfangreiche Diagnostik gehört weit mehr dazu, als das Verhalten auf Grundlage eines 168 Seiten Buches einer psychischen Erkrankung zuzuordnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gesundheitlicher Checkup</li>



<li>Ausschluss von Schmerzen</li>



<li>Ausschluss von Magen-Darm-Problemen</li>



<li>Ausschluss von Stoffwechselerkrankungen</li>



<li>Ausschluss von Allergien</li>



<li>etc.</li>
</ul>



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<p>Dass die Gesundheit das Verhalten maßgeblich beeinflusst, ist unumstritten. Wenn unser Hund also unerwünschtes Verhalten zeigt, gilt es zuallererst genau zu schauen, welche körperlichen Faktoren vorhanden sind, die das Vehralten negativ beeinflussen [3]. Erst dann kann von psychischen Faktoren ausgegangen werden, die ich an der Stelle nicht einmal abstreiten möchte. Natürlich können Hunde psychisch belastet sein oder Probleme entwickeln. Es fehlt aber an umfangreicher Diagnostik und Fachliteratur für Hunde. &#8222;Black Dog&#8220; ist dahingehend einzigartig. Es gibt zwar Bücher, die sich auf den Zusammenhang von Gesundheit und Verhalten beziehen (z. B. &#8222;Hundeverhalten unter der Lupe&#8220; von Celina del Amo, &#8222;Schmerzen und Verhalten&#8220; von Dr. med. vet. Patrick Blättler-Monnier und Katrien Lismont, &#8222;Die Psyche der Hunde&#8220; von Robert Mehl). </p>



<p>Ein Buch mit 168 Seiten, das jede psychische Ausprägung auf wenigen Seiten abhandelt, ist trotz umfangreicher Quellenlage ein Anfang in diesem wichtigen Thema, nicht mehr. Denn genau das ist das Problem: Es gibt kaum Fachliteratur in diesem Bereich. Es gibt einige Einzelstudien und Fallbeispiele aber keine Werke, die den aktuellen Forschungsstand zusammenfassen. Dahingehend ist &#8222;Black Dog&#8220; ganz klar Pioniersarbeit. Die Einordnung, dass es in vielen Bereichen noch an weiterführender Forschung und Untersuchungen fehlt und dass es noch viele Unklarheiten und Unsicherheiten gibt, sieht in &#8222;Black Dog&#8220; wie folgt aus:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Die Erforschung psychischer Beeinträchtigungen bei Tieren steht noch am Anfang. Die Ursache für psychische Erkrankungen zum Menschen gleichzustellen, weil das Verhalten dem vom Menschen ähnlich ist, muss deswegen genau diskutiert werden.</p>



<p>[&#8230;] Wir wissen nicht genau, inwieweit Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit bei unseren Hunden verbreitet sind. [&#8230;]&#8220; [S. 8f.]</p>
</blockquote>



<p>Im gleichen Absatz, in dem sie einordnet, dass es nur wenige wissenschaftliche Grundlagen gibt, schreibt sie dann:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Psychische Probleme bei Hunden sind häufig eine Reaktion auf eine Veränderung in ihrem Leben. Manche Hunde sind sehr sensibel und können schon bei scheinbar kleinen Dingen Depressionen oder Ängste entwickeln. [&#8230;]</p>



<p>Hauptauslöser aller psychischen Erkrankungen beim Hund ist jedoch der Mensch: Durch schlechte Zuchthygiene, gewaltbasierte Trainingsmethoden, Welpenvermehrer und den Einsatz diverser Zwangsmittel. Zudem können wir auch die eigenen Befindlichkeiten auf unseren Hund durch Synchronizität oder emotionale Ansteckung übertragen.</p>



<p>Zu einer verantwortungsvollen Hundehaltung gehört demnach, dass wir uns um die eigenen und die psychische Gesundheit unserer Hunde sorgen.&#8220; [S. 9f]</p>
</blockquote>



<p>Einerseits schreibt Foltin, dass es noch keine Grundlage gebe, andererseits stellt sie die Ursache für Psychische Erkrankungen beim Hund direkt als gegeben dar. Da es sich um die Einleitung handelt, wohlgemerkt ohne Quellenangaben. Es ist oft also gar nicht so klar, wie sicher eine Aussage ist oder eben nicht, weil die wissenschaftliche Einordnung nur am Anfang in der Einführung erfolgt und die Bewertung der Quellen komplett ausbleibt. Insgesamt wird der Inhalt aus &#8222;Black Dog&#8220; als Gegeben dargestellt, obwohl viel Material einfach aus dem Humanbereich transferiert wurde und es je nach Themenbereich kaum valide Daten gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stigmatisierung</h2>



<p>Im Humanbereich bedarf es in Deutschland einem langwierigen Studium der Psychologie und einer zusätzlichen Ausbildung in einer psychologischen Einrichtung, um psychotherpeutisch mit Menschen zu arbeiten und Diagnosen zu erstellen [2]. Laien diagnostizieren aus gutem Grund keine psychischen Erkrankungen, weil es dabei viel zu beachten gibt und ein Bias, also die eigene Erwartungshaltung, dahingehend schnell im Weg steht. In Deutschland wird seit sehr langer Zeit daran gearbeitet, psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren. Das bedeutet auch, dass versucht wird, Klisches abzubauen und stereotype Vorstellungen zu reduzieren [4]. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Jeder kann Pathologisieren</h4>



<p>Ein Buch, das der breiten Masse zugänglich gemacht wird und Diagnostik für Laien ermöglicht, öffnet die Möglichkeit zur Diagnostik von Hunden durch Laien. Also durch Menschen, die keinerlei Ausbildung im Bereich der Psychologie haben. Eine Aufklärung über die psychischen Befindlichkeiten von Hunden ist absolut wünschenswert und sinnvoll. Dies ginge jedoch auch ohne die Schubladisierung und Pathologisierung von Hunden, die von der vermeindlichen Norm abweichen. Es wäre zum Beispiel relativ einfach möglich, über die Individualität von Hunden darauf einzugehen, dass unterschiedliche Fähigkeiten im Umgang mit Reizen, unterschiedliche Grade der Resilienz, unterschiedliche Konfliktstrategien andere Herangehensweisen brauchen und den Hund auch in seinen Möglichkeiten einschränken können. Leidet der Hund unter seinen psychischen Kapazitäten, kann ein Verhaltenstierarzt hinzugezogen werden, der individuelle Medikation und Therapie bespricht [3]. </p>



<p>Ein Buch, das Halter*innen weiter dahingehend sensibilisiert, dass es sich um Individuen handelt, die unterschiedliche Fähigkeiten und Bedürfnisse mit sich bringen, das wäre ein gutes Buch, das Hunden wirklich helfen würde. Ein Buch jedoch, bei dem bei Menschen hängen bleibt, dass &#8222;Hunde sich durchaus bei ihren Besitzern „anstecken“ können, wenn diese psychische Probleme haben.&#8220;[5], ist ein Buch, das Pathologisierung fördert, Stigmatisierung vorantreibt und Hunden nichts bringt, außer dass ihre Besitzer jetzt nach einer pathologischen Ursache für das Verhalten ihres Hundes suchen und sich womöglich noch selbst dafür verantwortlich machen, dass der Hund Probleme hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Defizitäre Darstellung der Psyche</h4>



<p>Insgesamt stellt das Buch psychische Erkrankungen defizitär dar. Das bedeutet, dass psychische Erkrankungen so beschrieben werden, als stellen sie einen Mangel dar. Unerwünschtes Verhalten (so genannt, weil der Mensch definiert, was problematisch ist) wird in dem Buch als Verhaltensstörung[S. 30] beschrieben. Wer sich also nicht so Verhält, wie es vom Durchschnittshund erwartet wird, ist gestört oder zeigt zumindest ein Problem. Die Worte Verhaltensstörung und Verhaltensproblem problematisieren den Hund. Dabei müssen wir eigentlich immer zuerst berücksichtigen, ob das Problem ein Problem ist, weil der Mensch dies so sieht. Denn für den Hund ist es in erster Linie einfach Verhalten. </p>



<p>Es kann für ihn ein Problem sein, wenn er darunter leidet. Aber diese Abgrenzung ist in dem Buch nicht vorhanden. Es wäre interessant zu wissen, was ist jeweils menschliche Zuschreibung und was ist für den Hund selbst wirklich schlimm. Ist die Abweichung vom gewünschten Durchschnittshund für den Menschen ein Problem oder wirklich für den Hund? Sind andere Formen der Kommunikation, veränderte Impulsivität, gesteigerte Aktivität und gesteigerte Mobilität wirklich ein Problem für den Hund oder sind sie es für den Menschen, der gerne einen entspannten und ruhigen Begleiter neben sich hätte?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p>Eine deifizitäre Darstellung der psychischen Erkrankungen suggeriert, dass diese Probleme immer schlimm für die Betroffenen und deren Umfeld sind. Ihre Eigenschaften und Bedürfnisse werden abgewertet. Dabei ginge es eigentlich darum, ihre individuellen Bedürfnisse zu sehen und so zu nehmen, wie sie sind und ihnen bei Bedarf zu helfen. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Individuum als hat &#8222;anhaltende Defizite in zwei Kernbereichen&#8220; beschrieben wird oder als &#8222;hat in zwei Kernbereichen Bedürfnisse nach XY&#8220;. Defizitäre Darstellung stigmatisiert, wertet ab und hilft den Betroffenen nicht, mehr Verständnis von ihrem Umfeld zu bekommen. Hier einige Beispiele für defizitäre Darstellungen im Buch &#8222;Black Dog&#8220;:</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2025/06/AdobeStock_504146497-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-2689" srcset="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2025/06/AdobeStock_504146497-1024x683.jpeg 1024w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2025/06/AdobeStock_504146497-300x200.jpeg 300w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2025/06/AdobeStock_504146497-768x512.jpeg 768w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2025/06/AdobeStock_504146497-1536x1024.jpeg 1536w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2025/06/AdobeStock_504146497-2048x1365.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Bei Personen mit Autismus-Spektrum-Störung, deren Hauptsymptom eine gestörte Kommunikation ist, gibt es keine Blinzelsynchronisation mit anderen [55]. Daher tritt die Blinzelsynchronisation potenziell bei zwei Individuen auf, die effektiv kommunizieren können.&#8220; [S. 25]</p>



<p>&#8222;Häufig bezeichnet man Autismus bzw. Autismus-Spektrum-Störungen auch als Störungen der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung, die sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktion, der Kommunikation und des Verhaltensrepertoirs auswirken. ASS ist durch anhaltende Defizite in zwei Kernbereichen gekennzeichnet, die bereits in der frühen Entwicklungsphase vorhanden sein müssen: (a) sozio-kommunikative Störungen, d. h. Defizite im kommunikativen Verhalten, beeinträchtiger sozialer Austausch und schlechte interaktionelle und emotionale Synchronität [&#8230;] und (b) eingeschränkte, sich wiederholende Verhaltensmuster, d. h. stereotype motorische Bewegungen, enge, fixiterte Interessen und Beharren auf Gleichförmigkeiten und Routine[355].&#8220; [S. 99]</p>



<p>&#8222;Diese Wahrnehmung der Unvorhersehbarkeit macht Hunde mit ASS unfähig zum Meta-Lernen [&#8230;]. Die Befunde, dass Probanden mit ASS gute Leistungen bei visuellen Erkennungs- und Unterscheidungsaufgaben erbringen[337], aber ihre exekutive Aufkermsakeit atyisch ist und sie oft den wichtigsten Punkt verfehlen[338], scheinen ihre Schwierigkeiten beim Meta-Lernen zu unterstützten. Die Besonderheiten im Verhalten sind charaktersiiert durch eingeschränkte, sich wiederholende und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten. Alltägliche Aufgaben werden statt und routiniert ausgeführt.&#8220; [S. 101]</p>



<p>&#8222;Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist bei Hunden auch bekannt als Hyperkinese. ADHS ist durch eine Reihe von Symptomen gekennzeichnet, zu denen Unaufmerksamkeit, erhöhte motorische Aktivität und eine Tendenz zu aggressivem Verhalten oder Impulsivität gehören.[245][246] Die betroffenen Hunde zeigen häufig ein schlecht angepasstes Sozialverhalten.&#8220; [S. 76]</p>



<p>&#8222;Bei Hunden zeigen sich negative Veränderungen wie erhöhte Ängstlichkeit und Überreaktivität, eine beeinträchtigte Anpassung an Konfliktsituationen sowie kognitive Verhänderungen wie Lerndefizite und eine veringerte Aufmerksamkeitsspanne.&#8220; [S. 113]</p>



<p>&#8222;Zentral beeinflusst die Mensch-Hund-Bindung die Anfälligkeit für Depressionen. Verunsicherung, unsicherer Beindungsstukruren und chronische Deprivationserlebenisse (Verlust von Bindungspartnern durch Tod oder Trennung) können Depressionen beim Hund verursachen oder intensivieren.&#8220; [S. 116]</p>
</blockquote>



<p>Es wäre ein Leichtes, psychische Erkrankungen als Bedürfnisspektrum wahrzunehmen. Also ganz im Sinne des bedürfnisorientierten Hundetrainings. Stattdessen wird das Verhalten immer wieder problematisiert und als Mangel dargestellt. Als sei es etwas Schlimmes, im Autismus- und / oder ADHS-Spektrum zu liegen. Und ja, das kann für manche Betroffenen tatsächlich schlimm und einschränkend sein und ihr Leben negativ beeinflussen. Insgesamt haben alle Lebewesen unterschiedliche Bedürfnisse, um in ihrem Alltag und in der Gesellschaft zurecht zu kommen. </p>



<p>Menschen mit ADHS oder Autismus oder psychischen Erkrankungen wie Depressionen haben grundsätzlich dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen auch: Sicherheit, Wohlbefinden, Anerkennung, Selbstwirksamkeit, Erfüllung der Grundbedürfnisse, etc. In manchen Bereichen brauchen sie in unserer Gesellschaft, wie sie aktuell ist, Unterstützung, Verständnis, Rücksichtnahme und Hilfestellung. Je nach dem, wer eben vor einem steht. Wie stark sich das Ganze auf den Alltag und das Leben in der Gesellschaft auswirkt ist individuell und für manche Menschen schwieriger und für manche einfacher. Das ist nichts Schlechtes, kein Defizit. Es sind Menschen. Menschen, die am alltäglichen Leben teilnehmen und ein Teil unserer Gesellschaft sind.</p>



<p>Manche Menschen leiden. Die Welt, so wie sie aktuell ist, zu schnell, zu laut, zu streng für sie. Deswegen sind ihre Bedürfnisse nach Ruhe, reduzierter Reizdichte und fehlenden Hierarchien kein Defizit ihrer Persönlichkeit. Kein Individuum sollte aufgrund seiner Bedürfnisse abgewertet oder stigmatisiert werden. Erst wenn wir die Bedürfnisse anerkennen, können wir darauf eingehen und sie erfüllen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Buch &#8222;Black Dog&#8220; macht im Bereich der Quellenarbeit vieles richtig. Es gibt wenige bis gar keine Bücher, die so umfassend mit Quellen arbeiten, wie &#8222;Black Dog&#8220;. Und doch gibt es mit dem Buch ein Problem: Es gibt jetzt eine Grundlage für die breite Masse, ihre Hunde zu pathologisieren. Jeder kann jetzt auf Grundlage dieses Buches seinen Hund einordnen und irgendeine Form der psychischen Erkrankung ausmachen, wenn er nur danach sucht. Das ist aus mehreren Perspektiven problematisch.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine Pathologisierung ist nicht notwendig. Jeder Hund ist ein Individuum und sollte als solches behandelt werden. Manche Hunde sind reizoffener, manche haben sehr schlimme Erfahrungen gemacht, manche Hunde kommunizieren eskalativer als andere, manche Hunde sind ängstlicher, manche Hunde sind mutiger und manche Hunde sind insgesamt sehr resilient. Den Hund als Individuum zu betrachten, bedeutet, zu sehen, was er braucht. Stellen wir fest, dass ein Hund sehr stark unter seinen Lebensbedingungen leidet, kann ein Verhaltenstierarzt hinzugezogen werden, der sich um eine angemessene medikamentöse Unterstützung des Hundes bemüht. Dafür braucht es keine Pathologisierung. Es genügt, festzustellen, dass der Hund so nicht zurechtkommt und bisherige Ansätze auch keine signifikante Besserung bringen.</li>



<li>Die Pathologisierung schadet! Wir wissen, dass Hunde, die unerwünschtes Verhalten zeigen, sehr oft auch körperliche Erkrankungen aufweisen. Gehen wir davon aus, dass der Hund so ist, weil er eine psychische Erkrankung hat, kann die gründliche Abklärung von körperlichen Leiden verloren gehen, weil wir meinen, die Ursache für das Verhalten bereits zu kennen. Auch bei Menschen ist es so, dass körperliche und psychische Leiden häufig Hand in Hand gehen. Anstatt die Psyche der Hunde zu Pathologisieren, hätte auch darauf aufmerksam gemacht werden können, dass auch Hunde unter unerkrannten Erkrankungen leiden. Und dass dieses Leiden behoben werden muss, um das Wohlbefinden zu steigern.</li>



<li>Die defizitäre Darstellung von psychischen Erkrankungen, fördert die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen beim Menschen. Im Bereich psychische Gesundheit wird viel dafür getan, psychische Erkrankungen eben nicht als Störung zu klassifizieren. Es geht darum, darzulegen, dass es sich um Menschen handelt. Menschen die aktuell oder dauerhaft andere Bedürfnisse haben als der Durchschnittsmensch. Deswegen sind sie weder besser noch schlechter. Eine Deifiztäre Darstellung erhebt den resilienten Durchschnittshund über die anderen Hunde, die diesem Ideal nicht entsprechen können und setzt an einem Umgang mit psychischen Erkrankungen an, der trennend statt verbindend ist.</li>



<li>Manche Quellen werden stark überstrapaziert. Anstatt festzustellen, dass es in diesem Bereich noch viel Forschung bräuchte und es aktuell z. B. für den OffLabelUse von bestimmten Medikamenten noch keine wissenschaftliche Grundlage gibt und daher auch nicht zu empfehlen ist, dies durchzuführen, werden einzelne Fallbeispiele mit wenigen Hunden als Maßstab dafür genutzt, wie mit diesen psychischen Erkrankungen umzugehen ist. Ein Fallbeispiel mit einem Hund bei einem Verhaltenstierarzt, von dem wir wissen, dass er dem aversiven Lager angehört, reicht bei weitem nicht, um Evidenz für eine Therapie zu schaffen [S. 80][6].</li>
</ol>



<p>Das Buch &#8222;Black Dog&#8220; leistet Pionierarbeit im Bereich der Quellenarbeit. Insgesamt stellt das Buch einen Rundumschlag im Bereich der psychischen Erkrankungen dar. Leider ist die Darstellung dabei Defizitär und es fehlt an Eindordnung der Quellen- und der Studienlage. Die Praxis als Hundetrainerin zeigt, dass es genug Halter*innen gibt, die das Buch als Grundlage verwenden, um ihren Hunde zu pathologisieren und so eine Rechtfertigung für das Verhalten ihres Hundes zu haben. Das kann helfen, um den gesellschaftlichen Druck herauszunehmen. Es kann jedoch auch dazu führen, dass die Entwicklungsmöglichkeiten des eigenen Hundes eingeschränkt werden und nicht weiter an den Themen gearbeitet wird, um dem Hund dort zu helfen, wo er es braucht. </p>



<p>Aus meiner Perspektive wäre es sinnvoller gewesen, die einzelnen Themen als eigene Bücher zu behandeln und nicht alles in ein Buch zu packen und auf wenigen Seiten abzuhandeln. So, wie es jetzt erschienen ist, fehlt der Raum für die wissenschaftliche Einordnung der Quellenlage und den umfangreichen Umgang mit individuellen Bedürfnissen des Hundes. Das mag Kritik auf sehr hohem Niveau sein, als Betroffene von psychischen Erkrankungen, war mir vor allem wichtig, auf die defizitäre Darstellung hinzuweisen und aufzuzeigen, es es nicht möglich ist, eine korrekte Pathologisierung auf zehn Seiten pro Thema abzuhandeln. Das Buch stellt einen ersten Impuls dar, der wichtig ist. Wünschenswert wäre jedoch, wenn es dabei die Forschungslücken aufzeigen würde, damit dort gezielt Ressourcen investiert werden können, um den Forschungsstand und das Wissen über die Psyche unserer Hunde zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>[1] <a href="https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-11/uebersetzung/_node.html">Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte </a>(10.06.2025)</p>



<p>[2] <a href="https://www.psychologie-studieren.de/ausbildungen/psychologischer-psychotherapeut/#:~:text=Du%20musst%20einen%20Bachelor%20sowie%20einen%20konsekutiven,im%20Anschluss%20an%20dein%20Studium%20zu%20absolvieren.">Psychologie studieren</a> (10.06.2025)</p>



<p>[3]<a href="https://www.tieraerztin-bruchkoebel.de/definition-verhaltenstherapie"> Definition Verhaltenstherapie </a>(10.06.2025)</p>



<p>[4] <a href="https://www.seelischegesundheit.net/wissen/stigma/">Aktionsbündnis Seelische Gesundheit </a>(10.06.2025)</p>



<p>[5] <a href="https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R32Y5Q59A30OAH/ref=cm_cr_dp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&amp;ASIN=3954643111">Rezension Amazon</a> (24.10.2024)</p>



<p>[6] <a href="https://piturru.de/2016/wp-content/uploads/tpk_2014-42-2_21070.pdf#:~:text=Nach%20Dia%20gnose%20einer%20Aufmerksamkeitsdefizit%2D/Hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung%20(ADHS)%20wurde,Re%20%2D%20sozialisation%20wurde%20dabei%20besonders%20geachtet.">Piturru: Anwendung von Methylphenidat bei Hunden mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivititässtörtun (ADHS)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/rezension-black-dog/">Rezension &#8211; &#8222;Black Dog&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de">Hundeschule Wickis starke Pfotenteams</a>.</p>
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		<title>Was Hunde brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 12:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erwachsener Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesenior]]></category>
		<category><![CDATA[Junghund]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unerwünschte Verhaltensweisen haben ihre Ursache nicht selten in unerfüllten Grundbedürfnissen. Das bedeutet, dass es in der Verhaltenstherapie gar nicht immer darum geht, am unerwünschten Verhalten zu arbeiten, sondern die Grundbedürfnisse des jeweiligen Individuums zu erkennen und Defizite auszugleichen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<h3 class="wp-block-heading">Die Bedürfnispyramide</h3>



<p>Diese Pyramide beschreibt die Grundbedürfnisse von Hunden. Grundbedürfnis bedeutet, dass es sich um das Minimum handelt, was Hunde brauchen. Es ist daher wichtig, dass Hundehalter*innen diese Pyramide und ihre Bedeutung kennen, um das Wohlbefinden des eigenen Hundes zu steigern.</p>



<p>Unerwünschte Verhaltensweisen haben ihre Ursache nicht selten in unerfüllten Grundbedürfnissen. Das bedeutet, dass es in der Verhaltenstherapie gar nicht immer darum geht, am unerwünschten Verhalten zu arbeiten, sondern die Grundbedürfnisse des jeweiligen Individuums zu erkennen und Defizite auszugleichen.</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Körperliche Bedürfnisse</h3>



<p>Die Bedeutung der körperlichen Grundbedürfnisse sollte nicht unterschätzt werden. Körperliches oder psychisches Unwohlsein ist in Bezug auf unerwünschte Verhaltensweisen im Allgemeinen <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1558787817300357">[1]</a> und Aggressionsverhalten im Besonderen sehr gut erforscht und der Zusammenhang ist unübersehbar. So zeigen z. B. Studien, dass bei Hunden mit Aggressionsthema zu 60-80% eine Schmerzthematik mitspielt. [2] Daher gehört ein umfassender Gesundheitscheck-Up zur Verhaltensberatung zwingend hinzu.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p>Wenn dein Hund also unerwünschte Verhaltensweisen zeigt, gilt es als allererstes zu überprüfen, ob die psychischen und physischen Grundbedürfnisse erfüllt sind und der Hund gesund ist. Wenn ein gelenkkranker Hund z. B. jeden Tag Treppen laufen muss, leidet das körperliche Grundbedürfnis erheblich. Manche Zuchtziele erzeugen auch erhebliche Probleme. So erleben kurznasige Hunde immer!! massive atemnot, was das körperliche Grundbedürfnis dauerhaft und irreversibel beeinträchtigt.<a href="https://www.researchgate.net/profile/Claudia-Koehler/publication/311433094_Comparison_of_soft_palate_thickness_of_normo-_and_brachycephalic_dogs_with_brachycephalic_airway_syndrom_on_the_basis_of_sagittal_CT-images_of_the_head/links/5b3bbd4eaca27207850a5f2b/Comparison-of-soft-palate-thickness-of-normo-and-brachycephalic-dogs-with-brachycephalic-airway-syndrom-on-the-basis-of-sagittal-CT-images-of-the-head.pdf"> [3</a>]<a href="https://d-nb.info/1250340896/34#page=554">[4]</a> Es kann zwar für Linderung gesorgt werden, aber Atemnot bleibt Atemnot. Wenn man sich also einen kurznasigen Hund holt, muss man sich im Klaren sein, dass dieser Hund permanenten Mangel bezüglich der Erfüllung der körperlichen Grundbedürfnisse erlebt.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/kooiker-g135708b8d_1280-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-911" srcset="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/kooiker-g135708b8d_1280-1024x683.jpg 1024w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/kooiker-g135708b8d_1280-300x200.jpg 300w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/kooiker-g135708b8d_1280-768x512.jpg 768w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/kooiker-g135708b8d_1280.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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</div>



<p>Auch wenn du einen Hund hast, der keine genetischen oder züchterischen Defekte hat, so solltest du jegliche körperliche oder psychische Veränderung Ernst nehmen. Wir Halter*innen sind bei unseren eigenen Hunden betriebsblind. Wir sehen erst, dass etwas nicht stimmt, wenn die Symptome schon sehr offensichtlich sind. Wenn du z. B. Schmerzen bei deinem Hund vermutest, weil er unrund läuft, und er zeigt das beim Tierarzt nicht, kann dies daran liegen, dass er Stress erlebt. Bei Stress werden Stresshormone ausgeschüttet, die schmerzlindernd wirken. Denn ein flüchtender Hund darf nicht durch körperliches Unwohlsein an der Flucht gehindert werden. Das schmälert seine Überlebenschancen. Bleib also hartnäckig und lasse deinen Hund gründlich unterschen, wenn du Unwohlsein vermutest. [5]</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ernährung</h4>



<p>Natürlich gehört zu den körperlichen Bedürfnissen auch eine bedarfsdeckende Ernährung, immer zugängliches Wasser und Wissen über gesund aussehende Hinterlassenschaften. Hunde können mit Fleisch, vegetarisch oder vegan ernährt werden. Bei all diesen Ernährungen kann es falsch gemacht zu Mangelerscheinungen kommen. Bei BARF kommt es sogar überdurchschnittlich oft zu Mangelernährung. <a href="https://europepmc.org/article/med/26593644">[16]</a> Am Ende gilt es also, sich an den richtigen Stellen (Ernährungstierärzt*innen) zu informieren und beraten zu lassen. <a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0265662">[13]</a> Sollte der Kot deines Hundes immer weich sein, ist dies nicht normal. Sollte dein Hund häufig pupsen, ist dies nicht normal. Sollte sich dein Hund ständig kratzen, ist dies nicht normal. Sollte dein Hund ein mäkeliger Esser sein, ist dies nicht normal. In all diesen Fällen solltest du dir professionelle Unterstützung holen. [5]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheitsbedürfnis</h3>



<p>Sicherheit ist ein ziemlich diffuser Begriff. Auch weil Sicherheitsempfinden sehr subjektiv ist. Was das eine Individuum als sicher empfindet, kann vom nächsten als lebensbedrohlich wahrgenommen werden. Je nach dem, woher der Hund kommt, was er erlebt oder nicht erlebt hat und welche Möglichkeiten er in der Situation hat. Grundsätzlich bedeutet Sicherheit aber, dass eine Abwesenheit von Angst, Schmerz und Frustration besteht. Der Duden definiert Sicherheit als &#8222;Zustand des Sicherseins, Geschütztseins vor Gefahr oder Schaden; höchstmögliches Freisein von Gefährdungen&#8220;<sup><a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Sicherheit">[6]</a></sup>.</p>



<p>Bei dieser Definition wird klar, dass die körperlichen Grundbedürfnisse ebenfalls eine Rolle spielen. Ein Hund der krank oder verletzt ist, ist nicht frei von Schaden. Je nach Krankheit ist sein Leben auf gefährdet. Das Sicherheitsbedürfnis und die körperlichen Bedürfnisse gehen also Hand in Hand und stellen dafür, was Hunde brauchen, eine enorm wichtige Basis dar. Für das Sicherheitsempfinden von Hunden genügt es übrigens nicht, wenn sie ein Dach über dem Kopf haben. Gerade in Mietwohnungen oder in Familien ist das Sicherheitsempfinden durch Geräusche, die nicht zugeordnet werden können, oder durch übergriffiges Verhalten von Kindern oder den Bezugspersonen gefährdet. Für wirkliches Sicherheitsempfinden zu Hause brauchen Hunde einen oder mehrere ungestörte Rückzugsmöglichkeiten, freiwillige Möglichkeit, sich zurückzuziehen und Abwesenheit von Strafe und Maßregelung.<a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/erwachsener-hund/so-lernen-hunde/">[7]</a> Denn diese funktionieren über die Emotionen Angst und Frustration. Wie du dir denken kannst, schließen sich diese Emotionen und ein Sicherheitsempfinden gegenseitig aus!</p>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<h4 class="wp-block-heading">Vorhersehbarkeit</h4>



<p>Damit sich der Hund sicher fühlen kann, braucht er also schöne Erlebnisse, das Gefühl von Freude und die Möglichkeit, seine natürlichen Fähigkeiten in einem kontrollierten Rahmen ausleben zu können. Auch Erwartungssicherheit gehört zum Sicherheitsbedürfnis dazu. Das bedeutet, dass der Hund stets weiß, was auf ihn zukommt. Je berechenbarer die Umwelt und die Ineraktionen für den Hund sind, desto weniger Stresshormone werden im Alltag ausgeschüttet und der Hund wird ausgeglichener und entspannter. Erwartungssicherheit können wir z. B. ganz leicht dadurch generieren, dass wir Reize und unsere Interaktionen ankündigen und benennen. <a href="https://www.nacwellbeing.org/predictability-for-reducing-anxiety-and-promoting-wellbeing/">[8]</a><a href="https://www.psychologytoday.com/intl/blog/origins-health/202211/the-power-predictability?amp">[9]</a></p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Soziale Bedürfnisse</h3>



<p>Sozialkontakt ist für Hunde sehr wichtig. Hunde sind hochsoziale Lebewesen und es ist für sie nicht natürlich, alleine zu sein. Daher entwickeln auch viele Hunde Trennungsstress: Es gehört nicht zu ihrem Normalverhalten, ohne ihre Bezugsgruppe zu sein. Sozialkontakt ist aber nicht gleich Sozialkontakt. Was Hunde brauchen, ist qualitativ hochwertiger Sozialkontakt: Freund*innen. Zufällige Hundebegegnungen auf dem Spaziergang sind keine Freund*innen. Das, was wir häufig als Spiel wahrnehmen, ist in Wahrheit in den meisten Fällen Konfliktverhalten. Durch Herumalbern deeskalieren die Hunde die angespannte Situation. Dabei sind keine positiven Emotionen im Spiel. <a href="https://sprichhund.de/4fs/">[10]</a></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Guter Sozialkontakt entsteht nicht durch zufällige Treffen, sondern durch regelmäßige schöne Kontakte. Schön bedeutet, dass die Hunde gemeinsam ihren Grundbedürfnissen nachgehen können: Schnüffeln, Suchen, Stöbern, Rennen, Spielen, Ruhen, Schlendern, etc. Es finden also Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe statt. Manche Hundefreundschaften kommen auch nur mit Schnüffeln und Ruhe aus, weil zum Beispiel einer der Hunde Schmerzen hat und von Direktkontakt nicht profitieren würde. Es gibt also keine pauschalen Anweisungen, wie Kontakte sein müssen. Am Ende entscheidet der Hund, was für ihn erfüllend ist.</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_2594-Print-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-927" srcset="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_2594-Print-1024x683.jpg 1024w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_2594-Print-300x200.jpg 300w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_2594-Print-768x513.jpg 768w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_2594-Print-1536x1025.jpg 1536w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/DSC_2594-Print-2048x1367.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Aber Sozialkontakt bedeutet nicht nur Hundekontakte. Hunde sind die einzige Spezies der Welt, die ihre Bezugsperson Artgenossen vorziehen. Die Qualität der Beziehung zu uns Menschen ist also entscheidend und wichtig. Entscheidend ist dabei, dass Hund und Mensch gemeinsam Schönes erleben. <a href="https://www.companionanimalpsychology.com/2020/02/dog-training-methods-affect-attachment.html?m=1">[11]</a> Auch im Training. Mehrere Studien belegen, dass das psychische Wohlbefinden unter strafbasiertem Training leidet.[1]<a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0225023&amp;fbclid=IwAR3-QF576xA4aZFv8bd-dAjp9y30p8pLfzVXngQYIlWqRGrxA-mBz8RCHHs">[12]</a> Daher ist es sinnvoll zu lernen, wie Training ohne Strafe funktioniert. Mit und um den Menschen sollten schöne und freudige Erlebnisse stattfinden. Der Mensch sollte lernen, wie er dem Hund sagen kann, was er tun soll, und wie er vermeiden kann, sich darauf zu konzentrieren, was der Hund nicht tun soll. <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/erwachsener-hund/so-lernen-hunde/">[7</a>]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anerkennung und Wertschätzung</h3>



<p>Hunde kooperieren wahnsinnig gerne mit dem Menschen. Durch Zucht und Selektion wurden in den letzten Jahrtausenden speziell Hunde vermehrt, die diese Eigenschaft in hohem Maße mitbringen. Konkret bedeutet das: Es wurden Tiere ohne Scheu vom Menschen weitergezüchtet. Die intrinsische Motiviation von Hunden, mit uns Menschen zu interagieren und zu arbeiten ist also hoch. So hoch, dass wir oft vergessen, diese Kooperationsbereitschaft auch entsprechend zu honorieren. Auch wenn Hunde zur Kooperation selektiert wurden, ist Kooperation keine Selbstverständlichkeit. Wie wir Menschen auch, genießen Hunde positives Feedback und ehrliche Freude von uns Menschen. [11]</p>



<p>Ein Lob kann bei manchen Hunden eine bessere Belohnung darstellen als Futter. Weil die Hunde so gerne Sozialkontakt mit dem Menschen haben. Lob und Wertschätzung in Form von Belohnungen erzeugen Freude und Spaß an der Interaktion. Fehlt Anerkennung und Wertschätzung, leidet nachweislich das Wohlbefinden des Hundes und die Stresssymptome steigen. Dies ist auch dann der Fall, wenn Anerkennung und Wertschätzung mit strafendem Training kombiniert wird. Maximales Wohlbefinden braucht die Abwesenheit von Strafe und damit Angst und Frustration. Insbesondere dann, wenn der jeweilige Hund ohnehin schon viel Stress, Angst und Frustration im Alltag erlebt. [1][12]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbstverwirklichung</h3>



<p>In der Hundetrainingswelt wurde bisher ein wichtiges Grundbedürfnis vernachlässigt oder sogar bewusst ignoriert. Selbstverwirklichung oder auch Selbstwirksamkeit gehört auch zu den Bedürfnissen von Hunden. Das bedeutet, dass der Hund es schafft, durch eigene Kraft Probleme zu lösen. Wenn immer alles vorgegeben und vorgesagt wird, fehlt es an Selbstwirksamkeit. <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Selbstverwirklichung">[14]</a> Und sind wir ehrlich: Wenig fühlt sich so toll an, wie wenn wir etwas aus eigener Kraft schaffen. So geht es auch unseren Hunden. Leider wird mancherorts behauptet, dass das, was Hunde bräuchten, totale Kontrolle sei. Dass sie also absolut gar nichts selbst entscheiden dürften. Das ist einerseits für den Hund unbefriedigend, andererseits ist auch der Mensch permanent in der Verantwortung. Dabei wäre es doch schön, wenn unser Hund lernt, Probleme auch aus eigener Kraft zu lösen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading">Kontrolle abgeben</h4>



<p>Nehmen wir zum Beispiel an, wir unterhalten uns mit Nachbar*innen. Hinter uns nähert sich ein fremder Hund. Anstatt dass unser Hund unsere Anweisung braucht, schafft er es selbständig, sich zu regulieren und zu uns Kontakt aufzunehmen. Das ist für alle Beteiligten entspannter, als den Hund permanent unter Kontrolle und Beobachtung haben zu müssen. Auch handelt es sich bei Haushunden um eine Spezies, die ohnehin nicht viel entscheiden darf. Wir entscheiden, wann und wo wir Gassi gehen. Wo sich der Hund lösen darf. Wann und was er zu fressen bekommt. Mit wem er wie Kontakt haben darf. Wir kontrollieren jeden Aspekt des Lebens unseres Hundes. Dabei können wir ihm auch Eigenständigkeit zugestehen und er wird dadurch insgesamt ausgeglichener. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1364661310001853">[15]</a></p>



<p>Wir können ihn zum Beispiel den Weg entscheiden lassen. Wir können ihm die Wahl zwischen verschiedenen Kauartikeln geben. Wir können ihm den Raum geben, um zu entscheiden, ob er Kontakt haben möchte. Wir können die Körpersprache lesen lernen, um auch &#8222;Neins&#8220; zu sehen und zu akzeptieren. Wir können ihn den Schlafplatz frei wählen lassen. Wir können ihm zugestehen, sich zu lösen, wenn er das möchte. Und und und. All das mag wie Kleinigkeiten wirken. Aber sie erfüllen das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und Eigenständigkeit.</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Bedürfnisbefriedigung ist im Hundetraining und in der Verhaltenstherapie essenziell. Viele Verhaltensprobleme basieren auf unerfüllten Bedürfnissen, die an anderer Stelle ausbrechen. Das Deckeln von unerwünschtem Verhalten macht genau das, es unterdrückt das Verhalten, es behebt allerdings nicht die Ursache. Richtiges und gutes Hundetraining arbeitet an der Ursache des unerwünschten Verhaltens, damit dieses nachhaltig behandelt werden kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<p>[1] Ziv, Gal: The effects of using aversive training methods in dogs—A review. 2017.<br>[2] Hallgren, Anders: Stress, Anxiety and Aggression in Dogs. 2012.<br>[3] Köhler, Claudia et al.: Vergleich der Gaumensegeldicken von normo- und brachyzephalen Hunden mit Atemnotsyndrom anhand sagittaler CT-Bilder des Kopfes. 2016.<br>[4] Großmann, Elise et al.: Brachytephalie bei Hunden: Ist Qualzucht messbar? &#8211; ein kraniometrisches Verfahren zur Quantifizierung morphologischer Kriterien. 2019.<br>[5] Del Amo, Celina: Hundeverhalten unter der Lupe: Verhaltensauffälligkeiten und Problemverhalten analysieren, einordnen, verstehen. 2019.<br>[6] Der Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Sicherheit<br>[7] Blogartikel &#8222;so lernen Hunde&#8220;: https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/erwachsener-hund/so-lernen-hunde/<br>[8] Blogartikel &#8222;Predictability for Reducing Anxiety and Promoting Wellbeing&#8220;: https://www.nacwellbeing.org/predictability-for-reducing-anxiety-and-promoting-wellbeing/<br>[9] Blogartikel &#8222;The Power of Predictability&#8220;: https://www.psychologytoday.com/intl/blog/origins-health/202211/the-power-predictability?amp<br>[10] Sprich Hund: https://sprichhund.de/4fs/<br>[11] Todd, Zazie: Dog Training Methods Affect Attachment to the Owner. 2020.<br>[12] Vieira de Castro, Ana Caterina et al.: Does training method matter? Evidence for the negative impact of aversive-based methods on companion dog welfare. 2020.<br>[13] Knight, Andrew et al.: Vegan versus meat-based dog food: Guardian-reported indicators of health. 2022.<br>[14] Der Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Selbstverwirklichung.<br>[15] Leotti, Lauren A. et al.: Born to choose: the origins and value of the need for control. 2010.<br>[16] Kölle, P. et al.: Raw-meat-based diets (RMBD) as a feeding principle for dogs. 2015.</p>



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<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://www.amazon.de/Was-braucht-mein-Hund-wichtigsten/dp/3440174409/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%25C3%2585M%25C3%2585%25C5%25BD%25C3%2595%25C3%2591&amp;crid=2INNVJZGZPANS&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.N5qtESHFzO8HzHPNHDz7j5LD__WukTUwAKvIS9qPqhJTY-OkYplgzS-CA6lNZbo_Yj3KFp0qOuYmz_z_qzVYrOVofExt6TKuXDyaIgkRe0lIIWQwl7xlYXdcnk5tOJdJXYZ29pH92VQBktjyAnF158wqk9wrYJ0Cz24GbYfdwX8rD4Q60BAk6hOcwU-eKUokugpUceHZAbFo8mlbla8_r_2L9hV-LeLWUfUG9FC6oqk.YIiW4tDtlKInbonfuzr_kkDrubuaTn1sPVsV14WJ_0g&amp;dib_tag=se&amp;keywords=was+braucht+mein+Hund&amp;qid=1705691192&amp;sprefix=was+braucht+mein+hund%252Caps%252C94&amp;sr=8-1&amp;_encoding=UTF8&amp;tag=wickisstarkep-21&amp;linkCode=ur2&amp;linkId=a01770dcffd8dba2dce0252b5ca401ad&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Was braucht mein hund?</a>*</h4>



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<iframe loading="lazy" title="Was braucht mein Hund?: Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Alltag mit Hund" type="text/html" width="1200" height="550" frameborder="0" allowfullscreen style="max-width:100%" src="https://lesen.amazon.de/kp/card?preview=inline&#038;linkCode=ur2&#038;ref_=k4w_oembed_ZwbW2IkQcEF8Tf&#038;asin=3440174409&#038;tag=wickisstarkep-21"></iframe>
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<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://www.amazon.de/oder-einfach-Warum-verdienen-m%25C3%25BCssen/dp/3954642069/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.VJnzflTKsUbeDxonTAQIBptVEB8aWOJkp2iSybRvsndU-Vlp6uQpf0eSzMD-jiQ6jOO8Z_AAoGYpvPLe-SUEQgsPqE3oaYaKH3Ft7MqUR21oOqLTxzN6ClYUUMWqMRhdpG0Uc61FiMALXFTr0XMEaQc1o8B5Xb0d8BhvEvODUuk9O-v2-H2wFxybC2YLL1MtBjSTPGGdG7NwidSCa3GKThCgsYBAyS5zX8Ua9aioXsI.POIz9tWeiOviEt5lCVrxsuO7ekwUtgYvQtKC5gjos_Q&amp;qid=1709722779&amp;sr=8-1&amp;_encoding=UTF8&amp;tag=wickisstarkep-21&amp;linkCode=ur2&amp;linkId=0b458d0366cb56d4718d782991ad98f4&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einfach nur so</a>*</h4>



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<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://www.amazon.de/Medical-Training-Hunde-Tierarzt-Behandlungen-vertrauensvoll/dp/3840425212/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%25C3%2585M%25C3%2585%25C5%25BD%25C3%2595%25C3%2591&amp;crid=3LROQPBVHXNET&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.PxK-eFMTs-414E1kQJaqoh_ykVt7vluknO5keP0qCPpCuVEX1fRSTmGxGts2kFFCimcc3snZlUsezjhCpuIlLYzMHGTKhjZswb4DgfmIVsMrXIG7p5gvGjrEjhH8WgV32axmttYaZEle_UdOLqJ92xp7ZCqb70YwlVhuWXDQkhPIzCYJC9wxBic1VAeaGpSgo02Lrr35o2pDgg_6LLDAYK1VsOYLKI0XE0cE9DlwLNg.zFrBGHi3bYnlWxYeuKZDYo2Y1Q7zat9TO0IkWCLVImg&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Medical+training+hund&amp;qid=1705692171&amp;sprefix=medical+training+hund%252Caps%252C92&amp;sr=8-1&amp;_encoding=UTF8&amp;tag=wickisstarkep-21&amp;linkCode=ur2&amp;linkId=fb6a286995b35c3a9a115a1d5e77b057&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medical Training</a>*</h4>



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<h5 class="wp-block-heading">*Es handelt sich um Affiliatelinks</h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/was-hunde-brauchen/">Was Hunde brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de">Hundeschule Wickis starke Pfotenteams</a>.</p>
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		<title>Welpenerziehung</title>
		<link>https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/welpenerziehung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 13:21:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wickis-starke-pfotenteams.de/?p=546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist so aufregend. Ein Welpe zieht ein. Von Anfang an möchte man alles richtig machen. Möchte die niedliche Flauschkugel richtig erziehen und ein gutes und richtiges Fundament für das weitere Leben legen. Doch worauf kommt es in der Welpenerziehung eigentlich an? Worauf solltest du achten und was solltest du vermeiden? Inwieweit unterscheiden sich Welpen vom Züchter von Welpen aus dem Auslandstierschutz? Wie gelingt Sozialisation, Stubenreinheit und Beißhemmung? Das alles erfährst du in diesem Beitrag über die Welpenerziehung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/welpenerziehung/">Welpenerziehung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de">Hundeschule Wickis starke Pfotenteams</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist so aufregend. Ein Welpe zieht ein. Von Anfang an möchte man alles richtig machen. Möchte die niedliche Flauschkugel richtig erziehen und ein gutes und richtiges Fundament für das weitere Leben legen. Doch worauf kommt es in der Welpenerziehung eigentlich an? Worauf solltest du achten und was solltest du vermeiden? Inwieweit unterscheiden sich Welpen vom Züchter von Welpen aus dem Auslandstierschutz? Wie gelingt Sozialisation, Stubenreinheit und Beißhemmung? Das alles erfährst du in diesem Beitrag über die Welpenerziehung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welpen vom Züchter</h3>



<p>Welpen vom Züchter dürfen nach der Deutschen <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/BJNR083800001.html">Tierschutzhundeverordnung</a> frühestens mit acht Wochen in ihr neues zu Hause ziehen. Zu dem Zeitpunkt wirst du deinen Welpen schon einige Male besucht haben und ausführliche Gespräche mit Züchter*innen geführt haben. Du wirst aktiv in den Aufwachs- und Adoptionsprozess einbezogen und hast immer die Möglichkeit Fragen zu stellen. Gute Züchter*innen legen außerdem Wert darauf, dass die Welpen getrennt voneinander fressen, dass sie Zugang nach draußen haben und dass sie in ihrer Aufwachszeit bereits sanft mit verschiedensten Reizen bekannt gemacht wurden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Solltest du einige dieser Punkte nicht erfüllt sehen, tu dir einen Gefallen und adoptiere den Welpen nicht. Auch nicht, wenn er dir Leid tut. Illegaler Welpenhandel ist ein extrem lukratives und gewaltvolles Geschäft. Die Tiere sind häufig schwer krank, zu früh von der Mutter getrennt und mit gefälschten Papieren in Deutschland. Keine*r hat etwas davon, wenn du dieses System aus Druck oder Mittleid unterstützt. Melde Verdachtsfälle beim Veterinäramt und lass die Profis dem Ganzen auf den Grund gehen. Illegalen Welpenhandel erkennst du vor allem daran, dass die Übergabe schnell geschehen soll, dass du das Muttertier nicht siehst und dass die Übergabe außer Haus stattfindet. Meistens aus dem Auto heraus.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/Welpenerziehung-4-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-699" srcset="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/Welpenerziehung-4-1024x686.jpg 1024w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/Welpenerziehung-4-300x201.jpg 300w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/Welpenerziehung-4-768x514.jpg 768w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/Welpenerziehung-4.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Welpen aus dem Auslandstierschutz</h3>



<p>Kommt der Welpe hingegen aus dem Auslandstierschutz, sieht seine Welpenzeit komplett anders aus. Diese Welpen kommen frühestens im Alter von sechzehn Wochen nach Deutschland. Im neuen zu Hause kommen sie also einige Wochen später an als Welpen vom Züchter. Wenn du Glück hast, ist dein Tierschutzwelpe auf einer Pflegestelle aufgewachsen und konnte sich dort relativ frei bewegen. Wenn du Pech hast, hat er seine ersten Lebenswochen ohne Mama in einem lauten Shelter verbracht und hat gerade das erhalten, was er zum Leben braucht. Tierschutzwelpen werden nach bestem Wissen und Gewissen versorgt. Und Tierschutzvereine können bei der Masse an Hunden unmöglich das leisten, was Züchter*innen leisten können. Daher solltest du immer im Hinterkopf haben, dass der Welpe aus dem Auslandtierschutz unter komplett anderen Bedingungen bei dir ankommt, als der Welpe vom Züchter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Einzug</h3>



<p>Egal, ob der Welpe vom Züchter kommt oder aus dem Auslandstierschutz, der Umzug in das neue zu Hause ist in der Regel für alle Welpen schlimm bis traumatisch. Sie verlieren ihre Geschwister, ihre Mama und ihre Bezugsperson, die sie bis dahin gepflegt hat. Dann kommen sie an einen komplett neuen Ort mit komplett neuen Gerüchen, Geräuschen und neuen Menschen. Daher ist die ersten Tage erst einmal Ankommen angesagt. Gib deinem Welpen in aller Ruhe Zeit, die Umgebung zu erkunden und sich in seinem neuen zu Hause zurechtzufinden. Lass ihn erst einmal in Ruhe und überschütte ihn nicht direkt mit Interaktion und Anfassen. Der Welpe wird zu dir kommen, wenn er das möchte. Bei Tierschutzhunden kann die Eingewöhnungszeit etwas länger dauern, da sie zusätzlich zum Umzug auch eine enorm lange Fahrt mit vielen anderen Hunden hinter sich haben und eventuell auch bislang kein anderes Leben als das Leben im Shelter kennen. Sie müssen erst lernen, dass ihre neue Umgebung Sicherheit bedeutet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stubenreinheit</h3>



<p>Je kleiner der Hund, umso schwieriger ist es, ihm die Stubenreinheit beizubringen. Das liegt daran, dass kleine Hunde auf derselben Fläche viel mehr Schritte zurücklegen. Stubenreinheit bedeutet, dass der Hund lernt, sein Geschäft einzubehalten, bis ihr aus dem Haus seid. Welpen vom Züchter sind dazu physiologisch noch gar nicht in der Lage. Daher brauchst du in den ersten Wochen und Monaten vor allem gute Ausdauer und Geduld. Wie schnell der Welpe die Stubenreinheit lernt, hängt vor allem davon ab, wie sicher er sich draußen fühlt und wie diszipliniert du dich ans Stubenreinheitsprogramm hältst.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Das bedeutet Folgendes: Gehe mit dem Hund an seine Lösestelle, wenn&#8230;<br>1. dein Welpe gerade aufgewacht ist.<br>2. dein Welpe gerade gespielt hat.<br>3. dein Welpe gerade gefressen oder getrunken hat.<br>4. eine Zeitspanne zwischen ein bis zwei Stunden vergangen ist.<br>5. dein Welpe unruhig wird</p>



<h4 class="wp-block-heading">Umgang mit Missgeschicken</h4>



<p>Sollte es zu einem Missgeschick in der Wohnung kommen, gest du folgendermaßen vor:<br>1. Entferne das Missgeschick kommentalos und reinige die Stelle mit Essigreiniger<br>2. Gehe mit deinem Hund an seine Lösestelle<br>3. Merke dir, in welcher Situation das Missgeschick passiert ist.</p>
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</div>



<p>Jetzt fragst du dich vielleicht, ob du deinen Welpen nicht bestrafen solltest, wenn ein Missgeschick passiert. In der Welpenerziehung ist es kontraproduktiv, wenn du ihn für etwas bestrafst, das er nicht kontrollieren kann. Das wird die Folge haben, dass dein Welpe Orte aufsucht, an denen er ungestört ist. Das sind vor allem ruhige Ecken oder Orte, an denen du nicht hinkommst. Es wird auch dazu führen, dass dein Welpe weniger klar kommuniziert, wenn er raus muss. Alles Dinge, die wir so nicht möchten. Wir möchten, dass unser Welpe sich meldet und wir wollen, dass wenn ein Missgeschick passiert, dass unser Welpe keine Angst vor uns entwickelt.</p>



<p>Beim Tierschutzwelpen kann die Stubenreinheit auch einige Wochen dauern, obwohl diese beim Einzug älter sind. Das liegt daran, dass Tierschutzwelpen häufig nur den Raum ihres Shelters kennen und es nicht kennen, zum Lösen rauszugehen. Hunde wollen an sich ihren sicheren Raum nicht verunreinigen. Wenn sie es tun, dann niemals absichtlich oder aus trotz. Die Hunde haben es einfach noch nicht anders gelernt. Und es ist unsere Aufgabe, unseren Hunden beizubringen, was wir von ihnen möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beißhemmung</h3>



<p>An sich lernen Hunde die Beißhemmung in der Interaktion mit anderen Hunden. Welpen vom Züchter lernen vor allem aus der Interaktion mit ihren Geschwistern. Bei Welpen aus dem Tierschutz hängt das vor allem von ihren Aufwachsbedingungen ab. Welpen sind anatomisch noch nicht in der Lage, ihre Beißkraft zu kontrollieren. Das müssen sie nach und nach erlernen. Die menschliche Haut ist dabei besonders empfindlich und Welpenzähne können richtig doll weh tun. Für dich ist wichtig zu wissen, dass die Zähnchen vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn die Erregung sehr hoch ist oder wenn der Welpe überfordert ist.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<p>Daher haben Welpen aus dem Tierschutz zunächst eine sehr schlechte  Beißhemmung, weil die neue Situation enorm Überfordernd ist. Durch Kauen  und Beißen wird Stress abgebaut. Zwickt dich dein Welpe, hat das also  nichts mit dir zu tun, sondern mit der inneren Verfasstheit deines  Welpen. Nimm dies als Information, dass irgendwas etwas zu viel war und  dass ihr die Welpenerziehung etwas ruhiger angeht und häufiger Pausen  macht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Kaubedürfnis</h4>



<p>Möchtest du nicht, dass Möbel angekaut werden, arbeit mit alternativen Kauartikeln wie Kauhölzern und Kauartikeln und sorge dafür, dass dein Welpe an die Möbel nicht ran kommt, die er nicht kaputt machen soll. Immer, wenn dein Welpe etwas kaputt macht, was dir wichtig ist, hast du nicht gut genug aufgeräumt oder gemanaged. Management ist in der Welpenerziehung aber enorm wichtig, weil es Energie spart und zulässt, dass wir nicht immer 100% aufpassen.</p>



<p>Übe die Ineraktion der Zähnchen mit deiner Haut, indem du Leberwust oder etwas Ähnliches auf deine Haut streichst und deinen Welpen diese ablecken lässt. So lernt er, seine Zunge und nicht seine Zähnchen einzusetzen. Lass ein Spiel ruhig ausklingen, wenn du merkst, dass die Erregung zu hoch wird und gib deinem Welpen eine Alternative wie eine Lickimat oder streue Futter, um ihn dabei zu helfen, sich runterzuregulieren. Du brauchst nicht laut Nein rufen oder zu Quitschen. Sei stets fair mit deinem Welpen, es handelt sich um ein Baby. Übrigens: Im Altern von ca. einem Jahr nimmt das Kaubedürfnis deutlich ab. Also keine Sorge, dass das für immer so bleibt, wenn du einen Hund mit hohem Kaubedürfnis hast.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Sozialisation in der Welpenerziehung</h3>



<p>Sozialisation bedeutet, dass der Hund lernt, mit seiner lebenden Umwelt zu interagieren. Das geschieht besonders intensiv in der sensiblen Phase (ca. 3. Lebenswoche bis 4. Lebensmonat). Das bedeutet nicht, dass der Umgang mit der lebenden Umwelt später nicht mehr erlernt werden kann. Der Hund lernt stetig Neues über diesen Umgang. In der sensiblen Phase ist das Lernen nur besonders intensiv. </p>



<p>Jetzt ist es üblich, dass Welpen in eine Welpenspielgruppe gebracht werden und dann lässt man sie machen. Dabei lernen sie aber nicht zwingend, wie sie mit ihrer lebenden Umwelt korrekt umgehen. Im Gegenteil: Sie lernen vor allem, dass andere Hunde immer Kontakt und Spiel bedeutet. Das kann in der späteren Entwicklungen zu echten Verhaltensproblemen führen, weil Kontakt unter Hunden oft auch nicht erwünscht ist. Das bedeutet, dass der Hund vor allem auch lernen muss, dass Kontakt auch ruhige Interaktionen beinhaltet, wie gemeinsames Schnüffeln, Laufen oder Pause machen. Die sanfte Annäherung gehört zum Lernen dazu. So dass der Welpe von Anfang an lernt, wie Kontakt an der Leine funktioniert, wie kurze Kontakte stattfinden oder eben, wie gar keine Kontakte stattfinden.</p>



<p>Zur Sozialisation gehören auch Menschen und Tiere. Auch hier bedeutet Sozialisation nicht, dass wir den Hund mit Menschen und Tieren fluten und ihn zur Sozialisation in die Stadt schleppen. Sozialisation bedeutet, dass der Hund lernt, wie Interaktion mit Mensch und Tier funktioniert, was er tun kann, wenn er sich nicht wohl fühlt und wie er seinem Menschen kommuniziert, dass er Unterstützung braucht. </p>



<p>Du merkst also, dass Sozialisation weit mehr bedeutet, als den Hund einfach allen möglichen Situationen ausuzusetzen. Es ist wichtig, einen Plan und eine Idee davon zu haben und penibel darauf zu achten, den Welpen nicht zu überfordern. Die richtige Balance zwischen Erholung und Förderung ist enorm wichtig. Und das ist von Welpe zu Welpe verschieden, je nach dem, wie er aufgewachsen ist und wie gut seine Kinderstube war. Wichtig ist ein kleinschrittiges und systematisches Training und Förderung der stärken des Welpen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Habituation in der Welpenerziehung</h3>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Habituation bedeutet Gewöhnung. Wir Menschen stellen uns vor, dass Gewöhnung einfach passiert, wenn der Hund oft genug merkt, dass es gar nicht so schlimm sei. So funktioniert Gewöhnung allerdings nicht. Gewöhnung bedeutet, dass ein neutraler Reiz seine Bedeutung verliert und das Hundegehirn ihn weder positiv noch negativ einordnet. Der Reiz ist dann einfach da. Gewöhnung ist sehr wichtig, weil es enorm viel Energie kosten würde, auf jeden Reiz intensiv zu reagieren.</p>



<p>Habituation in der Welpenerziehung ist ebenfalls in der sensiblen Phase  besonders leicht. Allerdings braucht es dafür ein passendes Setting.  Wird der Welpe einfach dem Reiz ausgesetzt, an den er sich gewöhnen  soll, wird keine Gewöhnung eintreten. Dafür sollte der Reiz in den  Hintergrund rutschen. Daher sind alternative, schöne Tätigkeiten in  Gegenwart von Reizen sinnvoll, an die sich der Welpe gewöhnen soll. Wird  systematisch an einem bedeutungsvollen Reiz geübt, sprechen wir von  Desensibilisierung oder Gegenkonditionierung. Achte also bei deinem  Welpen darauf, dass Reize, die unwichtig seinen sollen, im Hintergrund  stattfinden. </p>



<p>Hat sich der Hund an einen Reiz gewöhnt, kann jeder Zeit trotzdem eine Sensibilisierung stattfinden. Das bedeutet, dass der Reiz an Bedeutung gewinnt. So kann ein Welpe zum Beispiel tief und fest schlafen, wenn es gewittert. Als Junghund werden Gewitter jedoch plötzlich zum Problem. Es ist wichtig, das immer im Hinterkopf zu haben und nicht davon auszugehen, dass Reize, an die sich der Welpe gewöhnt hat, für immer kein Problem darstellen werden.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Das Ende der Welpenzeit</h3>



<p>Die Welpenzeit endet mit dem Einsetzen des Zahnwechsels. Dieser geschieht im Alter zwischen dem 4. und dem 6. Lebensmonat. Die Welpenzeit geht dabei in die Pubertät über, die vom Zahnwechsel bis zum Einsetzen der Geschlechtsreife andauert. Danach kommt die Adoleszenz. Diesen Abschnitt nenen wir Umgangssprachlich Pubertät. Das ist jedoch nicht ganz korrekt. Die Adoleszenz beschreibt den Prozess des Erwachsenwerdens. Der Hund lernt in dieser Phase deutlich langsamer als als Welpe, was sehr frustrierend und fordernd sein kann. Es kommt auch zu Lerneinbrüchen und Rückschritten. Das ist in der Entwicklung vollkommen normal. Sobald die Junghundeentwicklung vorbei ist, funktioniert das Lernverhalten wieder wie gewohnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit Welpenerziehung</h3>



<p>Welpenerziehung bedeutet keinen Marathon, was man in welcher Lebenswoche wie gemacht haben sollte. Welpenerziehung bedeutet, den Welpen an seine Umwelt heranzuführen und ihm zu zeigen, wie er damit umgehen kann. Dafür muss er nicht alles und jeden Reiz kennenlernen. Wichtig sind Pausen und ein Gefühl von Sicherheit und Selbstwirksamkeit. So kann der Welpe zu einem selbstbewussten und sicheren Junghund heranwachsen. Es braucht gar nicht so viel und ich unterstütze dich und deinen Welpen sehr gerne auf eurem gemeinsamen Weg. Egal ob <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/erstgespraech/">Welpe vom Züchter</a> oder <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/ein-tierschutzhund-zieht-ein/">Welpe aus dem Tierschutz</a>, ich bin für euch da.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<p>Meiburg, Sonja: Welpenschule. So gelingt dein Einstieg. 2023.<br>Scheuer-Dinger, Ines: Wilde Welpen &amp; kleine Jagdnasen. 2022.<br>Reichmann, Ulli: Auf kleinen, dicken Pfoten: Welpenwege zur Freundschaft. 2019.<br>Hoffmann, Carolin: Was braucht mein Hund? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Alltag mit Hund. 2022.</p>



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<h5 class="wp-block-heading"><a href="https://www.amazon.de/Welpenschule-Einstieg-eingew%25C3%25B6hnen-Troubleshooting-wichtigsten/dp/3440175677/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%25C3%2585M%25C3%2585%25C5%25BD%25C3%2595%25C3%2591&amp;crid=3TJKFFQU1B977&amp;keywords=sonja+meiburg&amp;qid=1706851843&amp;sprefix=sonja+meibu%252Caps%252C328&amp;sr=8-1&amp;_encoding=UTF8&amp;tag=wickisstarkep-21&amp;linkCode=ur2&amp;linkId=c6bd82263bbe3b4fc9a9390c2c7816e4&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welpentraining</a>*</h5>



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<h5 class="wp-block-heading">*es handelt sich um Afilliatelinks</h5>
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		<title>So lernen Hunde</title>
		<link>https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/erwachsener-hund/so-lernen-hunde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 12:46:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erwachsener Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesenior]]></category>
		<category><![CDATA[Junghund]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wollen wir Hunden etwas beibringen oder ein Verhalten verändern, müssen wir wissen, wie Hunde lernen. Dieser Artikel erklärt dir kurz, was du über das Lernverhalten von Hunden wissen musst und worauf du im Training achten solltest. Das folgende präsentierte Wissen ist keine Erfindung von mir, sondern wurde in mehreren wissenschaftlichen Disziplinen unabhängig voneinander bestätigt. Es handelt sich um Konsens. Wer behauptet, sein Training funktioniere nicht nach diesen Regeln, hat sich nicht mit der Materie beschäftigt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wollen wir Hunden etwas beibringen oder ein Verhalten verändern, müssen wir wissen, wie Hunde lernen. Dieser Artikel erklärt dir kurz, was du über das Lernverhalten von Hunden wissen musst und worauf du im Training achten solltest. Das folgende präsentierte Wissen ist keine Erfindung von mir, sondern wurde in mehreren wissenschaftlichen Disziplinen unabhängig voneinander bestätigt. Es handelt sich um Konsens. Wer behauptet, sein Training funktioniere nicht nach diesen Regeln, hat sich nicht mit der Materie beschäftigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klassische Konditionierung</h3>



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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/so-lernen-Hunde-2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-658" width="448" height="673" srcset="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/so-lernen-Hunde-2-683x1024.jpg 683w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/so-lernen-Hunde-2-200x300.jpg 200w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/so-lernen-Hunde-2-768x1152.jpg 768w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/so-lernen-Hunde-2-1024x1536.jpg 1024w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/so-lernen-Hunde-2-1365x2048.jpg 1365w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/so-lernen-Hunde-2-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Erinnerst du dich daran, wie der Apfelkuchen aus deiner Kindheit  gerochen hat, der extra gebacken wurde, weil du zu Besuch gekommen bist?  Ja? Dieses Phänomen nennt man in der Fachsprache klassische  Konditionierung. Ein Reiz (Kuchen) wird mit einer Reaktion (wohliges  Gefühl) verknüpft. Allein der Duft genügt aus, um das Gefühl zu  erzeugen. Oder ein Reiz (Besuch bei den Großeltern) wird mit einem  anderen Reiz (Kuchen) verknüpft. Der Besuch bei den Großeltern erzeugt  Vorfreude, bevor wir überhaupt dort angekommen sind, weil wir Kuchen  erwarten. Diese Verknüpfungen passieren unwillkürlich und ständig. Das  bedeutet, dass du nicht steuern kannst, ob eine Verknüpfung entsteht  oder nicht. Du kannst auch nicht steuern, wann eine Verknüpfung  entsteht. Daher heißt es: &#8222;Pawlov sitzt immer auf deiner Schulter.&#8220;  Pawlov ist der Entdecker der klassischen Konditionierung. Der Satz soll  ausdrücken, dass immer und überall Verknüpfungen (sowohl attraktive als  auch aversive) entstehen können. <a href="https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2006-931524">[1]</a></p>



<p>Jetzt hast du vielleicht schon gehört oder gelesen, dass eine Hundeschule damit wirbt, ohne Konditionierung zu arbeiten. Um es ganz deutlich zu sagen: Es gibt kein Lernen ohne Konditionierung! Ohne Konditionierung zu arbeiten ist eine Marketingstrategie, die darauf abzielt, unwissende Hundehalter*innen zu erreichen. Diese Hundeschulen arbeiten in der Regel mit sehr viel Zwang, Druck und Gewalt. Aber auch das ist Konditionierung. Ob wir wollen oder nicht. Auch wenn behauptet wird, ohne Konditionierung zu arbeiten, sitzt Pawlov immer auf deiner Schulter.</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">So lernen Hunde</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Operante Konditionierung</h4>



<p>Jetzt lernen Hunde ja nicht nur passiv, sondern auch aktiv. Das geschieht durch Verstärkung und Bestrafung. Wichtig ist, dass Verstärkung und Bestrafung ganz oft aus der Umwelt kommt und nicht durch uns. Die Umwelt kann belohnend oder bestrafend auf den Hund wirken. Wird ein Verhalten z. B. mehr, ist ein Verstärker aktiv. Wird Verhalten weniger, ist eine Strafe aktiv. Jetzt könnten wir daraus schließen, dass wir Verhalten belohnen, das wir mehr möchten und Verhalten bestrafen, das wir nicht möchten. So einfach ist es leider nicht. Denn Verstärkung und Strafe verursachen immer auch Emotionen. Diese Emotionen werden durch die klassische Konditionierung mit der Umwelt und der Situation verknüpft. Denn: Pawlov sitzt immer auf unserer Schulter! <a href="https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2006-931525">[2]</a><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1053810004001187">[3]</a></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Wenn Hunde durch Verstärkung oder Bestrafung lernen, nennt man das in  der Fachsprache operante Konditionierung. Dabei gibt es vier Quadranten. Das System funktioniert folgendermaßen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Es gibt eine Situation vor dem Verhalten. Das nennt man in der Fachtsprache Antezedent.</li>



<li>Es gibt das Verhalten, das durch die Situation ausgelöst wird.</li>



<li>Es gibt einen Verstärker oder eine Strafe.</li>



<li>Dies kann wieder als Antezedent für neues Verhalten dienen.</li>



<li>Verhalten, das durch Verstärker oder Strafe ausgelöst wird.</li>



<li>Es gibt einen Verstärker oder eine Strafe.</li>
</ol>



<p><strong>Positive Verstärkung</strong> beschreibt den für uns wichtigsten Verstärker. Es wird etwas Angenehmes für den Hund hinzugefügt. Dabei wird die Emotion Freude erzeugt. Die Arbeit über positive Verstärkung macht dem Hund also besonders viel Spaß.</p>



<p><strong>Negative Verstärkung</strong> beschreibt einen Verstärker, der nur sehr bedacht eingesetzt werden sollte. Als Verstärker für das Verhalten wird etwas für den Hund Unangenehmes entfernt. Wenn Hunde bellen, ist das in der Regel der Hund, der verschwindet. Der Hund empfindet dabei Erleichterung. Allerdings fühlt er sich davor nicht gut.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="866" height="493" src="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/grafik.png" alt="" class="wp-image-647" srcset="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/grafik.png 866w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/grafik-300x171.png 300w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/grafik-768x437.png 768w" sizes="auto, (max-width: 866px) 100vw, 866px" /></figure>



<p><strong>Positive Strafe</strong> ist aversiv. Für das Verhalten wird etwas Unangenehmes hinzugefügt. Der Hund empfindet dabei Angst oder sogar Schmerzen. Angst und Schmerz sind keine sonderlich guten Trainingsbegleiter und sollten daher vermieden werden.</p>



<p><strong>Negative Strafe</strong> beschreibt den Entzug von Etwas, das der Hund angenehm findet. Z. B. unsere Aufmerksamkeit durch Ignorieren. Dabei entsteht Frustration oder sogar Traurigkeit. Diese Emotionen können sehr unschöne Nebeneffekte haben und sollten daher nicht unüberlegt erzeugt werden.</p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="The science of emotions: Jaak Panksepp at TEDxRainier" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/65e2qScV_K8?start=305&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Do as I Do</h4>



<p>Hunde lernen auch durch Nachahmung. Wer einen Mehrhundehaushalt hat, weiß, dass die Hunde voneinander vor allem Quatsch abgucken. Wir können Do as I Do aber auch fürs Training und den Alltag nutzen. So können unsere Hunde zum Beispiel lernen, dort lang zu gehen, wo wir lang gehen. Oder etwas zu umrunden, das wir vorher umrundet haben. Lernen durch Nachahmung macht Spaß und fördert die Bindung. Daher gibt es einen ganzen Wissenschaftszweig, der sich ausschließlich mit dieser Lernform beschäftigt. <a href="https://royalsocietypublishing.org/doi/full/10.1098/rstb.2009.0060">[4]</a><a href="https://books.google.de/books?hl=en&amp;lr=&amp;id=L3CWBQAAQBAJ&amp;oi=fnd&amp;pg=PP1&amp;dq=info:dEi2p0w_A2IJ:scholar.google.com&amp;ots=ET14ChkEwF&amp;sig=tSAkI9pLe8PNybQQMTbSZA-J814&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q&amp;f=false">[5]</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Habituation</h4>



<p>Gewöhnung ist das, was wir uns von unseren Hunden am sehnlichsten Wünschen. Wir wünschen uns, dass der problematische Reiz irgendwann an Bedeutung verliert und der Hund ihn nicht mehr als problematisch einstuft. So funktioniert allerdings Gewöhnung nicht. Gewöhnung bedeutet, dass ein neutraler Reiz als bedeutungslos eingestuft wird. Problematische Reize haben bereits eine Sensibilisierung erfahren und der Hund hat bereits gelernt, dass die Reize eine Bedeutung haben. Daher ist die Methode Habituation vor allem bei Welpen sinnvoll. Allerdings kann jeder Reiz, an den sich ein Hund gewöhnt hat, trotzdem irgendwann an Bedeutung gewinnen. Hat der Welpe zum Beispiel Gewitter und Feuerwerk als Bedeutungslos eingestuft, kann es trotzdem jeder Zeit passieren, dass er ein Problem damit entwickelt.</p>



<p>Damit Habituation stattfinden kann, muss das Setting stimmen. Im Idealfall beschäftigt sich der Hund in Gegenwart des neutralen Reizes mit Dingen, die ihm Freude bereiten. Der neutrale Reiz rutscht dadurch in den Hintergrund und verliert an Bedeutung. Einen Hund einfach allen möglichen Reizen auszusetzen, stellt keine Gewöhnung dar! Denn Gewöhnung passiert nunmal nicht einfach so. Nur, wenn die Bedingungen stimmen. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1074742708001792">[6]</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Desensibilisierung und Sensibilisierung</h4>



<p>Ein Reiz kann immer an Bedeutung gewinnen oder Bedeutung verlieren. Die Sensibilisierung, also das Gewinnen an Bedeutung, kann jeder Zeit passieren, wenn ein Reiz mit besonderer Intensität auftritt. Dazu kann ein einziges Ereignis genügen. Für die Desensibilisierung braucht es viele viele Wiederholungen und viel Training. Desensibilisierung ist hoch anspurchsvoll in der Umsetzung und braucht daher unbedingt professionelle Anleitung. Der Reiz wird dabei immer so präsentiert, dass der Hund ihn wahrnimmt, dass der Reiz für ihn aber noch bewältigbar ist. So verliert der Reiz nach und nach an Bedeutung. Wird der Reiz jedoch zu stark präsentiert, kann es jeder Zeit wieder zu einer Sensibilisierung kommen. Daher wird Desensibilisierung beim Menschen nur noch selten eingesetzt. <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-54911-7_27">[7]</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie soll mein Hund lernen, dass er es nicht darf?</h3>



<p>Es funktionieren alle dieser vier Quadranten, WENN sie richtig eingesetzt werden. Was ein Verstärker oder eine Strafe ist, entscheidet der Hund. Wird das Verhalten nicht mehr oder weniger, ist es kein Verstärker und keine Strafe oder es wurde falsch angewendet. Wir neigen dazu, bei unserem Hund das zu sehen, was er falsch macht und was er nicht tun soll. Und wir wollen wissen, wie wir das beenden können. Dazu solltest du allerdings einige wichtige Punkte wissen:</p>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ol class="wp-block-list">
<li>Wenn du ein Verhalten unterbrichst, hat der Hund das Verhalten trotzdem ausgeführt und gelernt.</li>



<li>Korrektur ist auch Strafe, auch wenn Korrektur netter klingt.</li>



<li>VOR jedem unerwünschten Verhalten passiert ein erwünschtes Verhalten. Verstärke dieses.</li>



<li>Jedes gut aufgebaute, über positive Verstärkung gewonnene Signal, funktioniert als Abbruchsignal.</li>



<li>Angst, Schmerz und Frustration können Nebenwirkungen wie Aggressionsverhalten oder Hyperaktivität bewirken. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1558787817300357">[8]</a></li>



<li>Positive Verstärkung verbessert das Orientierungsverhalten und die Bindung</li>



<li>Sicherheit und Angst schließen sich gegenseitig aus.</li>
</ol>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: so lernen Hunde</h3>



<p>Lernverhalten ist immer eine bunte Mischung. Wir können die klassiche Konditionierung nicht ohne die operante Konditionierung sehen und umgekehrt. In unserem Alltag erlebt unser Hund durch die Umwelt ständig Strafe und Unwohlsein. Wir Menschen sollten für unseren Hund Sicherheit bedeuten. Das tun wir nicht, wenn wir mit Angst und Frustration Dinge beibringen. Jedes Ziel kann durch positive Verstärkung erreicht werden. Hat der Hund ein Problem, braucht er Hilfe. Einfach hoffen, dass das Problem irgendwann an Bedeutung verliert, funktioniert leider nicht. Dafür braucht es einen sehr gut strukturierten Trainingsplan.</p>



<p>Du möchtest unbedingt lernen, wie du mehr Freude ins Leben deines Hundes bringen kannst? Dann vereinbare jetzt ein <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/erstgespraech/">Erstgespräch</a> mit mir und wir erarbeiten uns gemeinsam dieses wundervolle Ziel.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Quellen</h5>



<p>[1] Bodenmann, G. und Schaer, M.: Klassische Konditionierung. 2006.<br>[2] Bodenmann, G. und Schaer, M.: Operante Konditionierung. 2006.<br>[3] Panksepp, Jaak: Affective consciousness: Core emotional feelings in animals and humans. 2005.<br>[4] Huber, Ludwig et al.: The evolution of imitation: what do the capacities of non-human animals tell us about the mechanisms of imitation? 2009.<br>[5] Miklósi, Ádám: Dog behaviour, evolution and cognition. 2015.<br>[6] Rankin, Catharine H. et al.: Habituation revisited: An updated and revised description of the behavioral characteristics of habituation. 2009.<br>[7] Maerker, Andreas und Weike, Almut: Systematische Desensibilisierung. 2018.<br>[8] Ziv, Gal: The effects of using aversive training methods in dogs—A review. 2017.</p>
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		<title>Bellen abgewöhnen</title>
		<link>https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/bellen-abgewoehnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 09:46:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erwachsener Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesenior]]></category>
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		<category><![CDATA[Bellen abgewöhnen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebell]]></category>
		<category><![CDATA[Hundegebell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bellen abgewöhnen ist einer der häufigsten Wünsche von Hundehalter*innen. Gebell ist laut, es schmerzt in den Ohren und es wird als Makel für die Dazugehörigkeit des Hundes in der Gesellschaft gesehen. Bellen fällt auf und zieht die Aufmerksamkeit von anderen Personen auf einen. Scham, Angst, Stress und Unwohlsein begleiten daher das Gebell des eigenen Hundes häufig. Der Wunsch, dass das Bellen aufhört, ist groß. Doch bellen abgewöhnen ist nicht so einfach. Denn zuerst musst du verstehen, warum dein Hund bellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/bellen-abgewoehnen/">Bellen abgewöhnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de">Hundeschule Wickis starke Pfotenteams</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bellen abgewöhnen ist einer der häufigsten Wünsche von Hundehalter*innen. Gebell ist laut, es schmerzt in den Ohren und es wird als Makel für die Dazugehörigkeit des Hundes in der Gesellschaft gesehen. Bellen fällt auf und zieht die Aufmerksamkeit von anderen Personen auf einen. Scham, Angst, Stress und Unwohlsein begleiten daher das Gebell des eigenen Hundes häufig. Der Wunsch, dass das Bellen aufhört, ist groß. Doch bellen abgewöhnen ist nicht so einfach. Denn zuerst musst du verstehen, warum dein Hund bellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Domestikation</h3>



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<p>Wölfe bellen in der Regel nicht. Die Lautäußerung von Wölfen unterscheidet sich erheblich von der unserer Haushunde. Das bedeutet, dass Bellen für diejenigen, die den Hund domestiziert haben, eine wichtige Funktion hatte. Es wurden die Hunde behalten, die Fremde und Eindringlinge besonders zuverlässig melden. Bewachen und Beschützen war eine wichtige Funktion von Hunden für den Menschen. Diese Funktion ist in den meisten Teilen der Welt bis heute noch gefragt. Nur in Industrieländern, in denen Hunde zunehmend als Familienhunde einfach nebenher laufen sollen, ist diese Fähigkeit unerwünscht. [1]</p>



<p>Diese Entwicklung hin zum Begleithund ist jung. In den letzten Jahrzehnten wurden viele Hunde, deren Aufgabe Bewachen und Beschützen ist arbeitslos. Nicht selten werden sie von ihren Menschen bestraft und misshandelt, wenn sie in der Mietwohnung ihrer Aufgabe trotzdem nachgehen. Die Hunde sind unglücklich, unzufrieden und frustriert. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/bellen-abgewoehnen2-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-618" srcset="https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/bellen-abgewoehnen2-1024x682.jpg 1024w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/bellen-abgewoehnen2-300x200.jpg 300w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/bellen-abgewoehnen2-768x512.jpg 768w, https://wickis-starke-pfotenteams.de/wp-content/uploads/2023/07/bellen-abgewoehnen2.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Und so bricht dieser Frust auch an anderer Stelle aus und es entstehen weitere Probleme mit dem Hund. [2]</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Ursachen von Bellen</h3>



<p>Bei Untersuchungen an Wölfen konnte herausgefunden werden, dass sie genau dann bellen, wenn ihnen die Auswegmöglichkeiten genommen werden: Die Wölfe wurden angebunden und dann bedroht. Sie konnten weder kämpfen noch fliehen und haben angefangen zu bellen. Die Forscher*innen schließen daraus, dass Bellen einen inneren Konflikt markiert. Also eine Unmöglichkeit, Kampf oder Flucht als Strategie zu wählen. Dies wird im Bellen kanalisiert. [1]</p>



<p>Übertragen wir diese Erkenntnis auf unsere Hunde, können wir feststellen, dass Bellen häufig genau dann passiert, wenn die Hunde ebenfalls keine Wahl haben. Die Leine Verhindert Kampf und Flucht. Vor allem Flucht ist eine wichtige Strategie, die wir Hunden häufig nicht gewähren: Wir gehen frontal in Hundebegegnungen, ob der Hund will oder nicht. Wir begrüßen Menschen frontal. Egal ob der Hund will oder nicht. Wir lassen fremde Menschen unseren Hund anfassen, egal ob der Hund will oder nicht. Das führt irgendwann dazu, dass der Hund deutlicher wird und seine Hilflosigkeit kommuniziert.</p>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Es gibt aber auch Rassen, die gezielt darauf selektiert werden, die Strategie Flucht nicht zu zeigen. Geraten diese Hunde in einen Konflikt, gehen sie sehr schnell und sehr intensiv nach vorne. Das betrifft vor allem Hunde, die eine Bewachungs- und Schutzfunktion haben. Niemand braucht einen Wachhund, der flieht. Wachhunde sollen Bellen und vertreiben. Diesen Hunden Bellen abgewöhnen ist mit sehr viel Aufwand und Training verbunden und die Prognose, das Verhalten ohne Management in den Griff zu bekommen, ist schlecht. Wir können nur begrenzt gegen die Genetik arbeiten. So bleibt ein Herdenschutzhund auch mit viel Training und umsichtigen Handeln ein Herdenschutzhund. Wir können ihnen Strategien und Alternativen beibringen, aber dafür muss das Setting sehr genau kontrolliert werden.</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Bellen abgewöhnen</h3>



<p>Bellen abgewöhnen bedeutet also vor allem, Konflikte zu verringern. Dafür ist eine umfassende Kenntnis der hündischen Körpersprache notwendig. Denn wir müssen erkennen, wann Hunde in einen Konflik geraten und wann sie anfangen, sich unwohl zu fühlen. Das Bellen ist ein Symptom dieser Emotionen. Davor passiert beim Hund aber sehr sehr viel. Und das müssen wir lernen und wir müssen lernen, uns auf unseren Hund einzulassen und seine Bedürfnisse Ernst zu nehmen. Dabei sind realistische Ziele und Erwartungen an das jeweilige Individuum wichtig. Pauschal Bellen abgewöhnen funktioniert nicht mit jedem Hund in jedem Setting.</p>



<p>Damit mit dem Thema Bellen nicht alleine bist, bin ich für dich da und <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/erstgespraech/">unterstütze dich</a>. Ich zeige dir, wie du das Setting verändern kannst und wie du erkennst, was dein Hund gerade braucht und wie du das umsetzen kannst. Damit die Belastung durch viel Gebell weniger wird und ihr euch gemeinsam besser fühlt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<p>[1] Coppinger, Ramond und Feinstein, Mark: Die Ethologie der Hunde. Wissenschaftliche Grundlagen zum Verhalten. 2015.<br>[2] Miklósi, Ádám: Do behaviour, evolution, and cognition. 2014.</p>
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		<title>Ein Hundeleben lang</title>
		<link>https://wickis-starke-pfotenteams.de/hund/ein-hundeleben-lang/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samaria Wicki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 11:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erwachsener Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesenior]]></category>
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		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hunde begleiten den Menschen schon seit Jahrtausenden. Ihre Funktionen waren bis vor Kurzem vor allem Bewachen, Jagen und Müll fressen. Die meisten Hunde sind auf einen Teil davon spezialisiert und können einige dieser Aufgabe richtig richtig gut. Ich möchte dir einen Einblick geben, worauf du achten kannst und welche Vor- und Nachteile es gibt, einen Welpen, einen Junghund oder einen erwachsenen Hund zu adoptieren.</p>
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<p>Vielleicht überlegst du, einen Hund bei dir aufzunehmen und bist gerade dabei, dich zu informieren. Aktuell passen die Umstände gut, du hast Zeit und Lust. Einen Hund zu adoptieren, bedeutet aber, ihn für das gesamte Hundeleben lang zu adoptieren. Ich gebe dir einen kurzen Einblick, wie sich Hunde entwickeln und was dich in welcher Entwicklungsphase erwarten kann. Damit du besser einschätzen kannst, ob ein Hund tatsächlich in euer Leben passt. Und wenn ja, was dich dabei erwartet. Denn einen Hund zu adoptieren, bedeutet ein Hundeleben zu adoptieren.</p>



<p>Hunde begleiten den Menschen schon seit Jahrtausenden. Ihre Funktionen waren bis vor Kurzem vor allem Bewachen, Jagen und Müll fressen. Die meisten Hunde sind auf einen Teil davon spezialisiert und können einige dieser Aufgabe richtig richtig gut. So sind Malinois zum Beispiel darauf selektioniert worden, dass sie in Konflikten die Strategie Kampf wählen und nicht fliehen. Malinois werden im Schutz- und Polizeidienst eingesetzt und ein fliehender Hund wäre da nicht erwünscht. Kangals sind darauf spezialisiert, zu bewachen und Eindringlinge lautstark zu vertreiben. Heute erwarten wir von diesen Hunden, dass sie in einem Haushalt mit Kindern still und einfach so nebenher leben und ihre Fähigkeiten unterdrücken. Eine sehr unfaire Einstellung. Daher solltest du dich vor der Anschaffung eines Hundes gut über dessen Fähigkeiten und Spezialisierungen informieren. Damit das gesamte Hundeleben in deinem Leben platz hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Welpe zieht ein</h2>



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<p>Welpen sind Hundebabys, aber keine unbeschriebenen Blätter. Bereits in der Kinderstube passiert enorm viel, was Charakter und Wesen des Hundes bestimmt. Ein Hund ist ein Welpe, bis der Zahnwechsel einsetzt. Das ist in der Regel zwischen dem 4. und dem 6. Lebensmonat. Ein Welpe vom Züchter zieht bei dir mit ca. 8-12 Wochen ein. Ein Welpe aus dem Tierschutz zieht im Alter von vier Monaten ein. Du merkst vielleicht schon, dass das einige Wochen Unterschied sind. Diese wenigen Wochen machen allerdings für die Entwicklung des Hundes sehr viel aus. Bis zum vierten Lebensmonat lernen Hunde sehr schnell, vor allem soziale Regeln und soziales Beisammensein. Ein Hund aus dem Tierschutz kann es demnach schwerer haben, sich ins soziale Gefüge einzufügen als ein Welpe vom Züchter. Das heißt nicht, dass es schlecht ist, Tierschutzwelpen zu adoptieren. Man muss einfach wissen, dass es diesen Unterschied gibt. Denn ansonsten laufen wir schnell in die Falle und vergleichen unseren Tierschutzwelpen mit einem Welpen vom Züchter. </p>
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<p>Das sind komplett unterschiedliche Voraussetzungen und daher von ihren Leistungen her nicht vergleichbar!</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Normales Verhalten von Welpen</h3>



<p>Egal ob Tierschutzwelpe oder Welpe vom Züchter, bis zu einem Alter von ca. einem Jahr nehmen Hunde gerne alles in den Mund und knabbern auch mal Dinge an. Das ist vollkommen normales Verhalten und dient der Erkundung und dem Lernen. Wenn du also nicht möchtest, dass gewisse Dinge angeknabbert werden, solltest du diese wegräumen oder den Raum durch Welpen- oder Türgitter aufteilen. Besonders wenn der Zahnwechsel eintritt, ist das Kaubedürfnis sehr hoch. Da können schon Schuhe oder Stühle zum Opfer fallen. Wenn du damit nicht umgehen kannst, solltest du dir keinen Welpen holen.</p>



<p>Egal ob Tierschutzwelpe oder Welpe vom Züchter, beide sind beim Einzug nicht stubenrein. Welpen vom Züchter sind noch gar nicht in der Lage, ihre Lösebedürfnisse aktiv zurückzuhalten. Daher musst du die ersten Wochen oder sogar Monate etwas fleißig sein und alle 1,5 bis 2h, nach jedem Spiel, nach jedem Fressen und nach jedem Schlafen mit deinem Hund auf die Pipiwiese gehen. Unfälle in der Wohnung solltest du einfach komentarlos entfernen. Dein Hund macht das nicht absichtlich und auch nicht aus trotz, er kann es einfach noch nicht anders. Wenn du nicht damit umgehen kannst, dass dein Hund nicht stubenrein ist, solltest du dir keinen Welpen holen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Hundeleben lang</h3>



<p>Welpen sind supersüß und wir lieben diese kleinen Flauschkugeln einfach. Beachte allerdings unbedingt, dass dein Welpe auch groß wird und dann eine bestimmte Masse hat. Auch ein 15kg Hund kann dich von den Beinen reißen, wenn er plötzlich in die Leine rennt. Wähle unbedingt einen Hund, der in deine Lebensrealität passt. Wenn du z. B. große Hunde wie Berner Sennen Hunde magst, allerdings im 5. Stock ohne Aufzug lebst, dann ist das keine passende Wahl! Wenn du zierliche 45kg wiegst, solltest du dir keinen Hund holen, der schwerer ist als du. Sei da ehrlich mit dir und wähle einen Welpen nicht nach Aussehen, sondern nach dem, was er wird, wenn er erwachsen ist. Dann habt ihr nicht nur in der Welpenzeit Freude aneinander, sondern auch, wenn der Hund größer und kräftiger wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Junghund zieht ein</h2>



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<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung von Junghunden</h3>



<p>Zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat wird ein Hund zum Junghund. Das bedeutet, dass er in die Übergangsphase zwischen Baby und erwachsenem Hund wechselt. Er wird zum Teenager. Die Junghundephase beginnt mit dem Zahnwechsel und endet, wenn das Gehirn und der Körper des Hundes ausgereift ist. Dazwischen ist vor allem das Gehirn eine Großbaustelle. Häufig heißt es, dass man mit Junghunden besonders streng sein müsse, weil sie ihre Grenzen testeten. Das ist so jedoch nicht korrekt. Junghunde verhalten sich anders, weil sich ihr Gehirn und ihr Körper verändert, nicht weil sie Grenzen testen. Wie auch für menschliche Teenager ist die Junghundeentwicklung für viele Hunde sehr fordernd und anstrengend. Sie brauchen Unterstützung, keine Korrektur!</p>



<h3 class="wp-block-heading">So lernen Junghunde</h3>



<p>Als Welpe lernt der Hund stetig dazu. Er macht kontinuierlich Fortschritte. Als Junghund stagniert dieser Fortschritt oder es gibt sogar Rückschritte. Es wirkt, als würde der Hund Signale einfach wieder vergessen. Das hat damit zu tun, dass sein Gehirn komplett umgebaut wird und manche Verknüpfungen wieder gelöscht werden. Das hat dann nichts mit Trotz oder Sturheit zu tun. Das Gehirn wird für den erwachsenen Hund umgebaut, damit es die Bedürfnisse des erwachsenen Hundes erfüllen kann. Da hat der Hund keine Kontrolle darüber. Er ist diesem Umbau einfach ausgesetzt. Daher ist die Junghundephase für Hundehalter*innen oft anspruchsvoll und frustrierend. Der Hund macht weniger Fortschritte, hört nicht mehr so gut, hat plötzlich einen größeren Radius, schnüffelt mehr, beginnt zu jagen und lässt Besuch plötzlich nicht mehr rein. Die meisten Hunde werden in diesem Alter wieder abgegeben. Das Hundeleben passte nicht ins Leben des Menschen. Daher solltest du dir keinen Welpen oder Junghund holen, wenn du nicht bereit bist, dich auf veränderte Bedürfnisse deines Hundes einzustellen! Einen Hund zu adoptieren, bedeutet auch, schwierige Phasen gemeinsam zu meistern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein erwachsener Hund zieht ein</h2>



<p>Im Alter von 1,5 bis 3 Jahre (je nach Größe) wird der Hund erwachsen. Das bedeutet, dass das Gehirn ausgewachsen ist, dass die Bedürfnisse des Hundes ausgereift sind und dass der Hund insgesamt in seinem Wesen und Charakter gefestigt ist. Er ist emotional stabiler und kommt besser mit schwierigen Situatione zurecht. Auch ist das Lernen wieder konstant und er lernt immer dazu. Erwachsene Hunde sind daher für Hundeanfänger*innen in der Regel gut geeignet. Im Hundeleben ist die Phase des Erwachsen seins die einfachste und entspannteste. Vorausgesetzt, der Hund wurde nicht wegen Beiß- oder Aggressionsverhalten abgegeben. Allerdings weiß man beim erwachsenen Hund in der Regel, was einen erwartet und wie der Hund drauf ist. Das heißt nicht, dass erwachsene Hunde keine Themen haben. Aber der Mensch muss emotional nicht damit umgehen, dass nach kurzer Zeit das Lernen komplett einbricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein alter Hund zieht ein</h2>



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<p>Wer einen Hund adoptiert, adoptiert ihn auch dann, wenn er alt wird. Ein Hundeleben lang bedeutet, auch das Alter zu begleiten. Alt werden kann bedeuten, dass der Hund langsamer wird, dass er reaktiver wird, weil er Schmerzen kriegt, dass er nicht mehr gut allein bleiben kann, dass er weniger Impulskontrolle hat, dass er sehr viel und tief schläft und dass er weniger gut mit schwierigen Situationen umgehen kann. Es kann sein, dass dein alter Hund sehr viel medizinische Unterstützung braucht, was richtig ins Geld gehen kann. Es kann sein, dass dein Hund nichts mehr hört oder sieht und dass das neue Herausforderungen mit sich bringt, vor allem wenn Kinder im Haushalt leben. Und Schlussendlich muss man sich auch damit auseinandersetzen, dass der Hund irgendwann stirbt. </p>
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<p>Einen Hund zu adoptieren, bedeutet, ihn von Anfang bis Ende zu begleiten, zu unterstützen, zu lehren und zu lieben. Wenn es schwierig wird, solltest du Unterstützung (Hundeschule, Tierarzt, Physio etc.) leisten und umsetzen können. Du solltest die finanziellen Mittel haben, um deinen Hund medizinisch zu versorgen und ihn auszubilden und bedarfsdeckend zu ernähren. Du brauchst eventuell Betreuungspersonen und es kann sein, dass dein Hund (meist aus gesundheitlichen Gründen) Themen entwickelt, die den Alltag deutlich erschweren. Wir wollen alle alles richtig machen am Anfang. Es gibt jedoch keine Garantie, dass das genügt. Da Lernen nicht nur von uns abhängig ist, sondern auch von vielen anderen Faktoren. Hole dir also nur einen Hund, wenn du diese Punkte erfüllen kannst.</p>



<p>Wenn du jetzt noch Fragen hast, welcher Hund am Besten zu dir passt, vereinbare ein <a href="https://wickis-starke-pfotenteams.de/beratung-vor-dem-einzug/">kostenloses Beratungsgespräch</a> mit mir, damit ihr optimal vorbereitet seid auf eurer zukünftiges Familienmitglied.</p>
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